LH Hans Niessl: Mehr Sicherheit für unsere Retter ist dringend notwendig!

Wien (OTS) - Gerade die derzeitigen Katastrophen haben gezeigt, dass die Einsatzorganisation bessere Rahmenbedingungen dringend benötigen.

Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl fordert eine Regelung für die Dienstfreistellung von Feuerwehrleuten.

Wie viel Risiko Feuerwehrleute auf sich nehmen, zeigt die Hochwassersituation der vergangenen Tage. Die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Feuerwehrmitglieder müssten weiter verbessert werden. "Es ist auch die öffentliche Hand gefordert, den Hochwasserschutz weiter auszubauen und die notwendigen finanziellen Mittel von Seiten des Bundes, der Länder und der Gemeinden zur Verfügung zu stellen. Hochwasserschutz ist Menschenschutz. Hochwasserschutz schützt auch Hab und Gut", so LH Hans Niessl.

Im burgenländischen Landtag hat es schon mehrere Entschließungsanträge gegeben, dass die finanziellen Mitteln von Seiten des Bundes für einen noch besseren Hochwasserschutz eingesetzt werden müssen.

Das Burgenland habe im eigenen Verantwortungsbereich klare Richtlinien für die Dienstfreistellung von EinsatzhelferInnen:
Freiwilligen Feuerwehrleuten und Mitgliedern anderer Blaulichtorganisationen, die im Landes- oder Gemeindedienst beschäftigt sind, wird jährlich bis zu 10 Tage bezahlter Sonderurlaub für Einsätze und Schulungen gewährt.

Eine ähnliche Lösung müsse auch für Feuerwehrleute her, die in der Privatwirtschaft beschäftigt sind: "Eine einheitliche Regelung für die Dienstfreistellung muss sicherstellen, dass es im Einsatzfall weder für das betroffene Feuerwehrmitglied noch für den Arbeitgeber wirtschaftliche Nachteile gibt", so Niessl.

Es sei notwendig über den Katastrophenfond eine bundesweite Regelung auch für die Privatwirtschaft zu schaffen. Mitglieder der Einsatzorganisationen wie die Freiwilligen Feuerwehren, die im Katastrophenschutz eingesetzt werden sollten ebenfalls von ihren Firmen frei bekommen und den Firmen eine entsprechende Entschädigung über die Katastrophenfond dafür erhalten.

Das Burgenland ist selbstverständlich bereit einen entsprechenden finanziellen Beitrag zu leisten. LH Hans Niessl drängt auf eine rasche effiziente Lösung noch vor den Nationalratswahlen. "Man darf die Feuerwehren und andere Einsatzorganisationen nicht im Regen stehen lassen. Ich bin überzeugt davon, dass die Frau Innenministerin Mikl-Leitner mit Länderunterstützung bei der Absicherung der Freiwilligen Feuerwehren und Einsatzorganisationen ebenfalls positiv gegenübersteht und eine rasche Lösung dadurch ermöglicht wird."

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