Bundesheer-Übung "European Advance 2013" beendet

Wien (OTS/BMLVS) - Die größte Übung des Österreichischen Bundesheeres im heurigen Jahr ist zu Ende. Bei der "European Advance 2013" (EURAD13) trainierten 4.400 Soldaten aus 24 Ländern drei Wochen lang im Waldviertel die multinationale Zusammenarbeit bei einer Offensivoperation einer EU-Battlegroup. Dabei kamen 23 Luftfahrzeuge, 50 Panzer und 250 ungepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz.

"Es ist ein Szenario wie es heutzutage jederzeit vorstellbar ist", so Übungsleiter Generalmajor Heinrich Winkelmayer. Neben klassischem militärischen Können kam es dabei besonders auf die Fähigkeit an, mit zivilen Organisationen zusammenzuarbeiten. So war die Bewältigung der dargestellten schwierigen humanitären Lage im Krisengebiet ein Schlüssel zum Erfolg der Übungstruppe. "Die EURAD13 hat uns gezeigt, dass wir für unsere Aufgaben gut gerüstet sind. Unsere Soldaten sind hoch motiviert, gut ausgebildet und einsatzbereit", zieht Winkelmayer Bilanz.

"Die internationalen Kräfte waren unheimlich wertvoll", blickt Oberst Johann Jamnig, Organisationsleiter der Übung, zurück. "Sie bringen Gerät, Wissen und Sichtweisen mit", sagt Jamnig. Eine weitere Herausforderung während der Übung sei der Abzug von Truppenteilen und Gerät zum Hochwasser-Assistenzeinsatz gewesen. 350 Milizsoldaten, die für die Übung vorgesehen gewesen wären, wurden nach Oberösterreich in den Assistenzeinsatz einberufen. Sie halfen den zivilen Einsatzkräften bei der Wiederherstellung der Infrastruktur. Jamnig:
"Wir waren in der Übungsleitung auf derlei Szenarien vorbereitet gewesen und haben die EURAD13 rasch entsprechend den neuen Gegebenheiten ausrichten können."

Berichte zur Übung unter:
http://www.bundesheer.at/archiv/a2013/europeanadvance2013/aktuell.php

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