Leitl: Wirtschaftskammer Österreich stockt Hochwasser-Hilfe auf 4 Mio. Euro auf

Rasche Hilfe für betroffene Betriebe hilft doppelt - bis zu 20 Mio. Euro stehen bereit

Wien (OTS/PWK391) - In Anbetracht der Hochwasserschäden in weiten Teilen des Landes hat die Wirtschaftskammerorganisation ihre Hilfsmittel für betroffene Betriebe deutlich aufgestockt. Dies wurde am Mittwoch im Präsidium der WKO beschlossen. WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "Die Hochwasserkatastrophe hat in vielen Betrieben enorme Schäden angerichtet. Jetzt heißt es vielerorts: Ärmel aufkrempeln und Kräfte bündeln, um aufzuräumen und den Wiederaufbau zu starten. Die WKÖ möchte dazu ihren Beitrag leisten und hat deshalb ihre Mittel zur Soforthilfe auf 4 Millionen Euro aufgestockt. Gemeinsam mit den Mitteln aus den Länderkammern und der SVA stehen in Not geratenen Unternehmern somit in Summe rund 20 Millionen Euro zur Verfügung".

Die Soforthilfe beträgt pro Schadensfall 10% des entstandenen Schadens beziehungsweise maximal 10.000 Euro. Die Mittel werden in jedem einzelnen Schadensfall zu 50% von der jeweiligen Landeskammer, zu 30% von der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und zu 20% von der WKÖ aufgebracht. Besteht keine SVA-Mitgliedschaft, wird deren Anteil je zur Hälfte von der Landeskammer und der Bundeskammer übernommen.

"Wer durch das Hochwasser unverschuldet in Not geraten ist, soll keinen bürokratischen Hürdenlauf durch unterschiedlichste Stellen bewältigen müssen, um zu Unterstützung zu kommen. Deshalb ist die Beantragung der Soforthilfe rasch und unkompliziert über die jeweilige Bezirksstelle der Landeskammer möglich", so der WKÖ-Präsident.

Wie viele Betriebe tatsächlich Schaden durch das Hochwasser erlitten haben und wie hoch die Schäden sind, kann derzeit noch nicht konkret beziffert werden. Die Wirtschaftskammerorganisation befürchtet jedoch, dass die Zahl der geschädigten Betriebe die 1.000er-Grenze überschreiten wird.

Leitl: "Mit dieser Initiative wollen wir den Unternehmen signalisieren, dass sie in dieser schweren Zeit nicht alleine dastehen und ein Zeichen der Ermutigung für den Wiederaufbau setzen. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Betriebe auch diese Herausforderung meistern und Kraft für den Neustart finden werden. Ich bedanke mich bei all den Unternehmerinnen und Unternehmern, die Engagement zeigen und mit anpacken. Und besonderer Dank gilt in diesen Tagen natürlich auch den Feuerwehren und den vielen anderen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die rund um die Uhr ihr Bestes geben, um in einer schlimmen Zeit das Allerschlimmste zu verhindern und den Betroffenen wieder auf die Beine helfen." (PM)

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