Pereira macht Salzburger Festspielen Angebot

"Kann im Sommer 2016 für sechs Wochen nach Salzburg kommen"

Wien (OTS) - In der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstag-Ausgabe) erklärt der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, weshalb er Salzburg verlässt und 2015 Chef der Mailänder Scala wird. "Bei der Kuratoriumssitzung im Februar hat man mir mitgeteilt, dass man meinen Vertrag über 2016 nicht verlängern will. Da habe ich mir schon gedacht, was mache ich nach 2016? Ich fühle mich lebendig genug, um zu arbeiten und habe keine Lust zu Hause zu sitzen und die Wände anzuschauen."

Ursprünglich habe er länger in Salzburg bleiben wollen: "Ich habe mir in Salzburg ein Haus gekauft, und die Festspiele sollten meine letzte Aufgabe im Berufsleben sein. Ich wollte mich hier niederlassen."

Über die Gerüchte, dass der Pianist und künftige Intendant der Wiener Festwochen, Markus Hinterhäuser, sein Nachfolger in Salzburg werden könnte, meint Pereira: "Zu Namen sage ich nichts. Aber es muss der Politik schon klar sein, dass man in der heutigen Zeit einen Intendanten braucht, der nicht nur die künstlerische Leitung innehat, sondern auch Gelder aufstellen kann. Die Politiker schwimmen in ihrem eigenen Saft und bedenken das nicht."

Auf die Frage, wie lange er den Festspielen zur Verfügung stehe, sagt Pereira: "Ich stehe bis zum Ende meines Vertrages 2016 zur Verfügung. 2013/14 habe ich zu hundert Prozent geplant, 2015 zu 90 Prozent und 2016 zu 70 Prozent. Die Scala will, dass ich ab November 2015 voll für sie arbeite, aber sie würden es akzeptieren, dass ich im Sommer 2016 für sechs Wochen nach Salzburg komme, um die Festspiele abzuwickeln. Mehr ist nicht nötig."

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