Johanniter im Einsatz gegen Hochwasser

Die Johanniter helfen bei Evakuierungsmaßnahmen, medizinischer Versorgung und Hochwasserschutz.

Wien (OTS) - Die Johanniter aus Tirol waren am Wochenende in Rosenheim (Deutschland) im Einsatz und halfen bei den Evakuierungsmaßnahmen. Seit heute Morgen unterstützen die Johanniter die örtliche Feuerwehr in Orth an der Donau bei den Vorkehrungsmaßnahmen am Schutzdamm.

Andreas Dunkl, Leiter des Katastrophenhilfsdienstes der Johanniter: "Die örtliche Feuerwehr hat uns direkt um Unterstützung beim Hilfseinsatz vor Ort gebeten. Unsere Aufgabe wird es sein, die Mannschaften in der Damm- und Objektsicherung sowie bei den diversen Aufräumarbeiten zu unterstützen. Unser Einsatzteam ist multiprofessionell und reicht vom einfachen Helfer bis zum Notfallsanitäter. Allerdings zählt bei diesem Einsatz nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das koordinierte und rasche Zupacken können sowie das Hantieren mit Schaufel, Besen, Sandsäcken oder Krampen. Aber selbstverständlich ist es auch wichtig, bei medizinischen Notfällen zur Stelle zu sein."

Die Pegelwerte an der Pegelstände Wildungsmauer nahe Orth an der Donau sind nach wie vor im Steigen begriffen. Derzeit ist die Situation sehr angespannt, aber stabil. Allerdings haben die Dämme und sonstige Barrikaden begonnen, nach der andauernden Beanspruchung an manchen Stellen aufzuweichen. Deshalb hat sich das örtliche Feuerwehrkommando dazu entschlossen, den Katastrophenhilfsdienst der Johanniter um Unterstützung anzufordern. 18 Ehrenamtliche sind derzeit vor Ort und helfen beim Befüllen von Sandsäcken und Abdichten von gefährdeten Stellen am Schutzdamm.

Bereits vergangenes Wochenende waren die Johanniter Tirol im Hochwassereinsatz: Binnen zwei Stunden waren Sanitäter aus Innsbruck zur Stelle, um gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen in Rosenheim bei der Evakuierung der Bewohner- und Bewohnerinnen zu helfen.

"Wir wurden Sonntagnachmittag um Hilfe gebeten und binnen kürzester Zeit waren 7 Sanitäter mit 5 Einsatzfahrzeugen einsatzbereit. Sie haben bis 4 Uhr morgens geholfen, die Bewohner und Bewohnerinnen aus ihren Häusern in Sicherheit zu bringen und bei Bedarf zu versorgen", so Walter Eheim, der Geschäftsführer der Johanniter in Tirol.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe zählt mit nahezu 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etwa 180.000 Einsätzen jährlich zu den führenden Rettungsorganisationen Österreichs. 44.000 Förderer unterstützen die Arbeit der Johanniter und ermöglichen mit ihren Beiträgen ein breites Spektrum an sozialen und karitativen Leistungen, etwa Rettungsdienst und Krankentransport, Gesundheits-und Hauskrankenpflege, Palliativpflege, Soziale Dienste, Erste-Hilfe-Ausbildung, Katastrophenhilfe und Jugendarbeit. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens und Mitglied der Diakonie Österreich.

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