Gahr: Leader - erfolgreiche Projekte für den ländlichen Raum

ÖVP-Rechnungshofsprecher: Hochwasser auch Thema im heutigen Rechnungshofausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Leader-Projekte, die innovative Entwicklungen im ländlichen Raum fördern, sind überaus erfolgreiche Projekte für den gesamten ländlichen Raum, erklärte ÖVP-Rechnungshofsprecher Abg. Hermann Gahr heute, Mittwoch, am Rande der Sitzung des Rechnungshofausschuss, wo die Leader-Projekte auf der Tagesordnung standen. Die Leader-Projekte sind EU-gefördert und national kofinanziert und beruhen auf klaren nationalen und internationalen Regelungen, die genau eingehalten werden.

Der Rechnungshof hat zu Leader 68 Empfehlungen abgegeben, 90 Prozent davon sind bereits durch Bundesministerium und die Länder erfüllt, führte Gahr an. Insgesamt gibt es 86 Leader-Regionen in Österreich, 8.500 Projekte wurden bereits umgesetzt. "Das Leader-Programm ist eminent wichtig für den gesamten ländlichen Raum, der Nutzen für Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Landwirtschaft ist groß und multifunktional." Österreich könne sich als Nettozahler in der EU viel Geld aus Brüssel abholen und in die neuen Regionen investieren, ergänzte der ÖVP-Abgeordnete.

Darüber hinaus sei Leader auch ein wichtiger Beitrag dafür, Beschäftigung, Wachstum und Wertschöpfung im Land und in den Regionen weiter anzukurbeln. Gahr: "Als Rechnungshofsprecher ist es mir wichtig zu betonen, dass Leader keine rein agrarische Förderung ist, sondern Förderung für den gesamten ländlichen Raum bedeutet."

Natürlich war in der heutigen Sitzung des Rechnungshofausschusses auch die aktuelle Hochwassersituation in Österreich und unseren Nachbarländern ein Thema. Lebensminister Berlakovich informierte ausführlich über die Situation, die Vorkehrungen und Hilfen. "Die Ausführungen des Ministers haben belegt, dass in Österreich in den letzten Jahren viel in Hochwasserschutz investiert wurde. Es zeigt sich aber auch, dass die Natur die Grenzen der menschlichen Kräfte sprengt und die vorgesehene Infrastruktur gefährdet. Nun ist es wichtig, in gemeinsamer Kraftanstrengung den Schutz der Menschen und ihrer Umgebung noch intensiver zu bearbeiten und sicherzustellen", schloss Gahr.
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