Cortolezis-Schlager: Neues Modell schafft eine der modernsten Pädagog/innen-Ausbildungen in Europa

Christine Marek verweist auf Bedeutung der Elementarpädagogik

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Pädagog/innenbildung NEU legt den Grundstein für eine der modernsten Bildungen und Ausbildungen für Pädagog/innen in Europa, zeigte sich heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager zufrieden über das bildungspolitische Kernprojekt, das heute Thema im Ausschuss für Unterricht ist. Sie wies darauf hin, dass Österreich damit ein Modell geschaffen hat, auf das auch das Ausland mit großem Interesse blicke.

"Unter Mitwirkung zahlreicher Expertinnen und Experten wird damit ein moderner Rahmen geschaffen und eine höhere Qualität für die Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Pädagog/innen erreicht", hob Cortolezis-Schlager hervor, dass die Pädagog/innen künftig sozusagen "am Puls der Wissenschaft" und mit einer klaren Professionalisierung und Praxisorientierung noch besser ausgebildet werden.

"Angehende Pädagog/innen absolvieren zunächst einen vierjährigen Bachelor, werden dann in einer ein- bis zweijährigen Induktionsphase von erfahrenen Wissenschafter/innen und Praktiker/innen in den Beruf eingeführt und können dann entweder berufsbegleitend oder direkt im Anschluss ein Masterstudium absolvieren", erläuterte Cortolezis-Schlager. "Damit bringen wir mehr Fachwissen und mehr Didaktik und Pädagogik in die Ausbildung", wies die Wissenschaftssprecherin auf die große Bedeutung der Verbindung von Bildungswissenschaften, Fachwissenschaften und Fachpraxis. Die bewährten Ausbildungsinstitutionen Universität, Pädagogische Hochschule und BAKIP bleiben ebenso erhalten wie die bestehenden Schulstrukturen.

"Mit neuen Aufnahmeverfahren für alle Lehramtsstudierende erhoffen wir uns eine bewusstere Entscheidung für den Lehrberuf. Mit deutlich besseren beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten durch die erhöhte Durchlässigkeit in der Ausbildung ist unser Ziel, den Lehrberuf zu attraktivieren."

ÖVP-Bildungssprecherin Marek unterstreicht Wichtigkeit der Elementarpädagogik

Besonders erfreulich sei, so ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Christine Marek, dass durch die neue Pädagog/innenausbildung auch das wichtige Thema der Elementarpädagogik eine entsprechende Berücksichtigung finde. "Bereits bei den ganz Kleinen wird schließlich ein erster entscheidender Schritt für ihre ganze weitere Schulbildung gelegt", so Marek.

"Mit dieser Pädagog/innenausbildung NEU werden nicht nur unsere Pädagoginnen und Pädagogen auf die Praxis des Lehrberufs besser vorbereitet, auch für die Schülerinnen und Schüler bieten sich dadurch mit der verbesserten Unterrichtsqualität Vorteile. In Zukunft werden unsere Kinder von den bestausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet", schloss die ÖVP-Bildungssprecherin. (Schluss)

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