Hebammenberatung: BZÖ-Haubner: "SPÖ und ÖVP reagieren mit Verspätung auf BZÖ-Idee"

"Unser mehrjähriger Kampf für eine echte Verbesserung für Mütter hat sich nun ausgezahlt"

Wien (OTS) - "Schon vor knapp sechs Jahren forderte das BZÖ, dass eine Hebammenberatung und -betreuung in das Programm des Mutter-Kind-Passes aufgenommen wird. Jetzt nach sechs Jahren - also mit ziemlicher Verspätung - reagieren SPÖ und ÖVP endlich auf diese BZÖ-Idee", sagte heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner zum diesbezüglichen Ministerratsbeschluss.

"Es brauchte nun diese lange Nachdenkphase bei den Regierungsparteien bis mit dieser Maßnahme nun die Förderung und Erhaltung der Gesundheit von Mutter und Kind von der Schwangerschaft bis hin zu den ersten Lebensjahren des Kindes weiterentwickelt und gesichert werden kann", betonte Haubner und weiter: "Unser mehrjähriger Kampf für eine echte Verbesserung für Mütter hat sich aber nun ausgezahlt, denn 15-20 Prozent der Frauen haben aufgrund von psychosozialen Vorbelastungen, finanziellen, partnerschaftlichen oder seelischen Krisen nicht die Chance, dieses Ereignis beglückend erleben zu können. Mit einem Beratungsangebot durch Hebammen kann nun eine Orientierungshilfe bei Fragen, Sorgen und Ängsten während der Schwangerschaft und zur Geburt für werdende Mütter geschaffen werden".

"Die Hebammenbetreuung wird zur optimalen Unterstützung der Gesundheit der Frauen beitragen und auch bei Stimmungsschwankungen, bei Gefühlen der Überforderung durch die Mutterrolle oder Schreibabys, beim Fragen zum Stillen und zur Ernährung eine große Hilfe für die Mütter darstellen", erklärte Haubner abschließend.

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