ASFINAG: Hochwassereinsätze verlagern sich in den Osten - Autobahnmeistereien im Dauereinsatz

Pegelstand der Donau steigt weiterhin an - bislang wenige Sperren notwendig

Wien (OTS) - Bereits am Wochenende waren vor allem Autobahnmeistereien im Westen Österreichs und im Großraum Linz im Dauereinsatz. Nachdem sich dort langsam die Situation beruhigt, bringt die Donau jede Menge Wasser Richtung Wien. Die Autobahnmeistereien sind im Dauereinsatz und für besonders neuralgische Bereiche wie die S 5 Stockerauer Schnellstraße stehen eigene Einsatzpläne zur Verfügung.

"Unsere Meistereien hier im Osten arbeiten bereits seit gestern fieberhaft mit den Feuerwehren daran, großflächige Überschwemmungen der Autobahnen und Schnellstraßen zu verhindern", sagt Heimo Maier-Farkas, Abteilungsleiter der Betrieblichen Erhaltung der ASFINAG. Erste Auswirkungen der derzeitigen Hochwasser-Situation sind jedoch schon spürbar. Maier-Farkas erklärt: "In Wien ist der Donaukanal über die Ufer getreten und hat leider eine sehr wichtige Verbindung von der A 4 Richtung Zentrum unterbrochen. Aber Sicherheit geht in jedem Fall vor! Das bedeutet für uns, betroffene Abschnitte zu sperren - auch wenn das für den innerstädtischen Verkehr belastend sein kann". Aus Sicherheitsgründen bleibt dieser Abschnitt vorerst noch gesperrt. "Die Aufhebung erfolgt dann in Abstimmung mit den Einsatzorganisationen", so Maier-Farkas.

Stündliche Updates mit Behörden

"Laufende Abstimmungen und Infoweitergaben zwischen unseren Autobahnmeistern und den Behörden sind enorm wichtig. Nur so können wir bereits vorbeugend agieren und im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen setzen", betont Heimo Maier-Farkas. Finden die regelmäßigen Besprechungen in den Bundesländern mit den zuständigen Bezirkshauptmannschaften statt, so sind in Wien beispielsweise die MA 30 (Wien Kanal) und die MA 45 (Gewässeraufsicht und Hochwasserschutz Wien) die Ansprechpartner.

Vordefinierte Hochwasser-Einsatzpläne

Für bestimmte Teilstücke des hochrangigen Netzes im Osten gibt es bei Hochwasser - wie im Winterdienst auch - vordefinierte Einsatzpläne. "Die Schutzmaßnahmen werden nach Absprache mit den Behörden bei entsprechender Hochwassersituation ergriffen und sind so konzipiert, dass der Verkehr so lange wie möglich aufrechterhalten werden kann", erklärt Maier-Farkas.

Grenzsperre Walserberg

Die bereits seit Sonntag aufrechte Sperre für Lkw über 12 Tonnen auf der deutschen A 8, bleibt nach derzeitigen Informationen bis Donnerstag, 6. Juni 2013 aufrecht. "Uns ist sehr wichtig, dass wir den Schwerverkehr gut und sicher nach Deutschland bringen", betont Maier-Farkas. Die ASFINAG appelliert an den Schwerverkehr, die Umfahrung über die A 8 Innkreisautobahn und den Grenzübergang Suben unbedingt zu nutzen und die Sperre Walserberg NICHT abzuwarten.

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Alexandra Vucsina-Valla
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