FP-Gudenus: Leistbares Wohnen - Wiener SPÖ hat auf ganzer Linie versagt!

Für den schon lange vorhergesagten Bevölkerungsanstieg viel zu wenige Sozialwohnungen errichtet

Wien (OTS/fpd) - Ganz plötzlich, kurz vor der Nationalratswahl, entdecken auch die Regierungsparteien das Thema leistbares Wohnen für sich. "Dabei hätte etwa die SPÖ ausreichend Möglichkeit gehabt, entsprechende Initiativen zu ergreifen. In Wien stellen die Sozialisten seit 1945 den Bürgermeister, im Bund seit 2007 den Bundeskanzler", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus, "und die dramatische Entwicklung am Wiener Wohnungsmarkt war absehbar."

In nicht einmal zwanzig Jahren wird die Hauptstadt zwei Millionen Einwohner haben. Das prognostizieren die Experten schon seit langer Zeit. Ebenfalls ist bekannt, dass die Kaufkraft der Menschen seit der Euro-Einführung um bis zu 35 Prozent eingebrochen ist. "Die Bürger können sich das Wohnen kaum noch leisten", so Gudenus. Die Gründe dafür lägen einerseits in der Wohnungsknappheit in Wien, verschuldet von einer Häupl-SPÖ, die sich vom sozialen Wohnbau völlig verabschiedet hat, und andererseits im unverschämten Gebührenwucher von Rot-Grün. In Wien würden die Betriebskosten ein Drittel der Wohnkosten ausmachen. "Das ist unrühmlicher Österreich-Rekord!", so Gudenus.

Die Wiener Sozialisten hätten auf ganzer Linie versagt. Gudenus klärt den zuständigen SPÖ-Stadtrat Ludwig auf: "Die Aufgabe von Wiener Wohnen besteht nämlich nicht im Schalten von Inseraten, sondern in der Bereitstellung von günstigem Wohnraum." Dabei wäre Ludwig ebenso säumig wie bei der Kontrolle des Unternehmens Wiener Wohnen. Die Serie von Skandalen reißt dort ja nicht ab. Gudenus: "Wenn sich Ludwig jetzt, da der Staatsanwalt bereits ermittelt, im jüngsten Skandal um das Handwerker-Kartell als Aufdecker aufspielt und schärfere Kontrollen ankündigt, ist das lächerlich. Da kann man nur sagen: Am Abend wird der Faule fleißig."

Bei Wiener Wohnen liegen bereits mehr als 30.000 Wohnungsvormerkungen auf. In nur zehn Jahren hat sich diese Zahl verdoppelt. "Das hätte längst ein Alarmzeichen sein müssen", meint Gudenus. Seine Forderung:
"Die Wiener SPÖ soll sich wieder zu ihrer sozialen Verantwortung bekennen, dem brutalen Gebührenwucher abschwören und dafür Sorge tragen, dass jährlich mindestens 5.000 erschwingliche Wohnungen neu errichtet werden! Das würde auch den Anstieg der Mieten im privaten Bereich dämpfen." (Schluss)

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