"Weltjournal" und "WELTjournal +" am 5. Juni im Zeichen des ORF-2-Schwerpunkttags "Unsere Erde"

Wien (OTS) - Anlässlich des ORF-2-Schwerpunkttags "Unsere Erde" zeigen Patrick Hafner und Alexander Steinbach im "Weltjournal" -präsentiert von Claudia Neuhauser - am Mittwoch, dem 5. Juni 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 in der Reportage "Der Kampf ums Wasser", wie Stadtverwaltungen alles unternehmen, um die ungeliebten Wasser-Konzerne wieder los zu werden, die sie erst offen empfangen hatten und was in Krisenstaaten wie Griechenland und Spanien getan wird, um den Ausverkauf zu stoppen. "WELTjournal +" beschäftigt sich um 23.05 Uhr mit dem Thema "Trinkwasser im Griff der Konzerne".

"Weltjournal: Der Kampf ums Wasser"

Der Kampf um das Lebenselixier Wasser steht im Mittelpunkt vom "Weltjournal". Dabei geht es um die Grundsatzfrage: Ist die Wasserversorgung ein öffentliches Gut oder darf man damit in großem Stil Geschäfte machen? Die Privatisierungsgegner sehen das Allgemeingut Trinkwasser von den kommerziellen Interessen der Großkonzerne bedroht. "Die Firmen übernehmen die Versorgung und rechnen 15 bis 20 Prozent Profit obendrauf, die Qualität sinkt", sagt Maude Barlow, kanadische Bürgerrechtlerin und Kämpferin für die öffentliche Wasserversorgung an vorderster Front. "Die Verlierer der Privatisierung sind immer die Bürger", sagt sie. Alles nur Panikmache und unangebrachte Hysterie? Wohl kaum. Denn während Krisenstaaten zum Verkauf gedrängt werden, geht in vielen anderen europäischen Städten die Wasserversorgung wieder an die Kommunen zurück.

Dieses "Weltjournal" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und steht als zeitnahe Servicewiederholung am Donnerstag, dem 6. Juni, um 21.55 Uhr auf dem Programm von ORF III Kultur und Information.

"WELTjournal +: Trinkwasser im Griff der Konzerne"

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Man kauft billiges Grundwasser oder erwirbt ganze Quellgebiete zu einem Spottpreis, pumpt das Wasser ab und verkauft es in Plastikflaschen - fertig ist der Milliardengewinn. Der Konzernriese Nestlé ist mit dieser Strategie zum Marktführer im Flaschenwassergeschäft avanciert: Jahresumsatz an die sieben Milliarden Euro - Tendenz steigend.
Die kanadische Aktivistin Maude Barlow führt seit Jahren den Kampf gegen den zunehmenden Ausverkauf des Wassers durch die multinationalen Konzerne. "Nestlé geht es neben dem Firmengewinn auch um soziale Verantwortung", sagt hingegen Peter Brabeck, der langjährige Geschäftsführer und derzeitige Verwaltungsratspräsident des Unternehmens. Doch wie sieht die Realität aus? Mit dieser Frage beginnt ein "WELTjournal +" auf den Spuren von Nestlés Geschäft mit dem abgefüllten Trinkwasser zum Schwerpunkt "Unsere Erde".

Das Programm von ORF 2 steht am Dienstag, dem 4. Juni, dem Vortag des Weltumwelttages, unter dem Titel "Unsere Erde" und widmet sich dem globalen Ressourcenverbrauch und unserem "Ökologischen Fußabdruck". Jede und jeder Einzelne kann diesen ab morgen über die Homepage http://klima.ORF.at berechnen. Zahlreiche Sendungen, von den Dienstag-Ausgaben der "heute"-Familie über "Frisch gekocht" und der "Karlich"-Show bis zu "Universum", stellen sich in den Dienst der guten Sache. Nähere Infos auf presse.ORF.at.

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