ÖGB-Oberhauser: "Pensionslücke" darf nicht einfach hingenommen werden

Einkommensschere schließen, Vollzeitarbeitsplätze ausbauen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Pensionslücke zwischen Frauen und Männern dürfen wir nicht einfach hinnehmen. Wir müssen die Anstrengungen verstärken, dass sich die Einkommensschere schließt, Kinderbildungsstätten flächendeckend ausgebaut werden und für Frauen genügend Vollzeitarbeitsplätze geschaffen werden", fordert ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende und Vizepräsidentin Sabine Oberhauser. Eine heute von der EU veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die Pensionslücke zwischen Frauen und Männern in Österreich 34 Prozent beträgt.++++

Die Ursachen liegen laut EU-Studie in drei Punkten. So sei die Pensionslücke darauf zurückzuführen, dass Frauen seltener beschäftigt sind als Männer, dass sie eine geringere Anzahl von Stunden erwerbstätig sind und dass sie im Durchschnitt schlechter bezahlt werden.

Oberhauser: "Die Studie bestätigt die langjährigen Forderungen der ÖGB-Frauen. Ich erwarte mir, dass nun auch die EU verstärkt Druck ausübt, dass die aufgezeigten Probleme angegangen werden und die Gleichbehandlung der Frauen endlich Realität wird."

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