Schülerunion ad BMUKK: Erfolge bei Englisch-Zentralmatura nicht als Ablenkung von Mathematik-Problemen missbrauchen

Zentralmatura rückt immer näher, Probleme aus vorangegangenen Durchgängen dürfen sich nicht wiederholen - es bleibt genug zu tun

Wien (OTS) - "Wir freuen uns für tausende Schüler in Österreich über die großteils positiven Ergebnisse bei der Englisch-Zentralmatura. Dennoch möchten wir betonen, dass man keinesfalls von Englisch auf andere Fächer schließen darf. Nachdem die Matura nun an beinahe allen Schulen weitgehend abgeschlossen ist, muss man sich darauf konzentrieren, die Schwachstellen dieses Durchgangs zu finden und zu beheben. Überdies hinaus sind Probleme, die zur Verschiebung des Projekts im Vorjahr geführt haben, weiterhin ungelöst. Die Zeit drängt und es gibt noch viel zu tun, damit das Projekt Zentralmatura als Erfolg gefeiert werden kann. Erfolge feiert man erst, wenn die Arbeit erledigt ist", stellt Bundesobmann Daniel Perschy von der Schülerunion anlässlich der Pressekonferenz von Bundesministerin Schmied und Zentralmatura-Chef Netzer klar. ****

"Beispielsweise ist der Beurteilungsschlüssel für die Zentralmatura momentan der Willkür des Bifie unterworfen, da er noch immer kein genügend definierter Bestandteil einer Verordnung ist. Mittlerweile, einen Jahrgang vor der Zentralmatura, müssen die Beurteilungskriterien jedoch festgeschrieben sein, damit die Schulen damit arbeiten können. Zudem dürfen je nach Schultyp Wörterbücher und Taschenrechner manchmal verwendet werden, manchmal muss der Schüler ohne Hilfsmittel auskommen- eine unfaire Regelung. Natürlich werden in den verschiedenen Schultypen verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Unterschiedlich fortgeschrittene Kenntnisse in den jeweiligen Fächern müssen dennoch durch den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben berücksichtigt werden - nicht durch das Erlauben oder eben "Nicht-Erlauben" der Nutzung von Hilfsmitteln", ergänzt Perschy zum Abschluss.

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30.000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.

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