Bayr zu Strache: Schäbiges Ausspielen von Entwicklungszusammenarbeit gegen Hochwasserhilfe

Bayr begrüßt Zusagen des Kanzlers für rasche Hochwasser-Hilfe und Aufstockung der EZA-Mittel

Wien (OTS/SK) - "Die FPÖ muss schon sehr verzweifelt sein, wenn sie derart schäbig argumentiert und Hilfe für die Ärmsten der Welt gegen die Hilfe für die Hochwasser-Opfer in Österreich ausspielt", kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, Aussagen von FP-Obmann Strache am Montag. "Das ist Populismus auf tiefstem Niveau." Bayr begrüßt die Vorgangsweise des Bundeskanzlers, der den Hochwasser-Opfern rasche und unbürokratische Hilfe zugesagt hat, auch wenn es mehr Mittel brauchen sollte, als im Katastrophenfonds derzeit zur Verfügung stehen. Gleichzeitig habe der Kanzler zugesichert, dass die SPÖ-Ressorts als Notmaßnahme fünf Millionen Euro aus ihren Budgets zur Verfügung stellen werden, um Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit auszugleichen - ein Schritt, der etwa auch von der Caritas und vielen anderen NGO's ausdrücklich begrüßt wird. ****

"Für ein reiches Land wie Österreich darf dies keine Frage von Entweder-Oder sein. Es zeugt von politischer Kurzsichtigkeit, Menschen in Österreich, die aufgrund einer Naturkatastrophe in Not gekommen sind, gegen jene auszuspielen, die chronisch arm sind und wo es mit Entwicklungspolitik gelingen kann, dass sie überhaupt erst eine Lebensperspektive für sich und ihre Kinder entwickeln können." Im Übrigen seien laut Eurobarometer fast 80 Prozent der Österreicher der Meinung, dass EZA ziemlich oder sehr wichtig sei. "Strache ist offensichtlich ob des 'Herumgrundelns' seiner Partei in diversen Umfragen so verzweifelt, dass er mittlerweile versucht Ressentiments zu bedienen, die es gar nicht gibt." (Schluss) ah/mo

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