FPK-LPO Ragger richtet Fragenkatalog an Bundesregierung

Interessante Fragen im Zusammenhang mit HYPO-Verkauf

Klagenfurt (OTS) - Im Zusammenhang mit dem Verkauf der HYPO-Österreich stellt der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger Folgende neun Fragen an die Verantwortlichen der Bundesregierung:

-Gibt es einen einzigen Grund, der für diesen Verkauf an die Anadi Financial Holding des Briten Sanjeev Kanoria spricht, außer dass man unter Zeitdruck einen "Erfolg" gegenüber der EU vorweisen kann? -Wurde der Umstand bewertet, dass der indische Käufer auf diesem (vergleichsweise billigem) Weg zu einer begehrten Banklizenz in der Europäischen Union kommt? Im Licht dieses Assets besehen, hätte man einen höheren Preis als den Buchwert verlangen müssen, stattdessen wurde nur die Hälfte von demselben erreicht.
-Warum hat man dem Käufer 100 Prozent der Aktien übertragen, wenn der Käufer nur einen Teilbetrag des Buchwertes aufbringt?
-Wieso wurde nicht ein gewisser Anteil der Bank in österreichischer Hand behalten, um sich ein gewisses Mitspracherecht zu sichern?
-Wie viel Eigenkapital wird der neue Eigentümer in die Bank einbringen?
-Wird sich die Finanzmarktaufsicht als zuständige Behörde mit dem laut Bankwesengesetz Mindestbetrag von 5 Millionen Euro zufriedengeben?
-Gibt es Garantien, dass das Eigenkapital, das einzubringen ist, tatsächlich voll aufgebracht wird und nicht nur in Form von Krediten, für welche vielleicht wiederum die Hypo haften muss?
-Gibt es Garantien, was die Beschäftigung der Mitarbeiter betrifft oder hängen diese jetzt total in der Luft?
-Wenn die Ausfallsgarantien des Landes Kärnten in der Höhe von knapp einer Milliarde Euro weiterbestehen, wurde eine Klausel vorgesehen, dass für Neugeschäfte keine Haftung des Landes besteht?

(Schluss)

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