Hochwasser: ÖAMTC meldet umfangreiche Behinderungen im Montagvormittagsverkehr

Autobahnen in Österreich frei befahrbar - Öffentlicher Verkehr nur eingeschränkt verfügbar

Wien (OTS) - Hochwasser: ÖAMTC meldet umfangreiche Behinderungen im Montagvormittagsverkehr
Autobahnen in Österreich frei befahrbar - Öffentlicher Verkehr nur eingeschränkt verfügbar
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat sich der Schwerpunkt der Verkehrsbehinderungen durch Hochwasser und Vermurungen nach Angaben des ÖAMTC zunehmend von West-Österreich Richtung Osten verlagert. Österreichweit sind rund 150 Straßenverbindungen nicht passierbar. Umfangreiche Betriebseinschränkungen werden von den öffentlichen Verkehrsmitteln gemeldet.
In Vorarlberg zeichnete sich am Montag gegen 10:00 Uhr eine deutliche Entspannung ab, dennoch bestanden nach wie vor Straßensperren, hauptsächlich wegen Schlammlawinen und umgestürzter Bäume.
In Tirol waren auch am Montag noch die Bezirke Kufstein und Kitzbühel am stärksten betroffen. Die B161 (Pass Thurn-), die B164 (Hochkönig-) und die B170 (Brixental Straße) waren nach Angaben der Abteilung für Mobilitätsinformationen des ÖAMTC abschnittsweise weiter überflutet. Auch die B171 (Tiroler Straße) in den Bereichen Kufstein -Kiefersfelden, Kirchbichl sowie Wörgl und die B178 Loferer Straße waren an mehreren Orten nicht befahrbar.
Salzburg war von Tirol aus auch am Montag nur über die Autobahnverbindung über das große Deutsche Eck (A93 - A8 -A1) sowie die mautpflichtige Gerlos Alpenstraße erreichbar. Auf der A8 bestand allerdings im Bereich Chiemsee für Pkw eine örtliche Umleitung über Nebenstraßen. Lkw mussten gar großräumig über Passau ausweichen, der Zeitverlust auf der Strecke Inntaldreieck - Salzburg betrug laut ÖAMTC am Montag während des Frühverkehrs gute zwei Stunden. Zusätzlich war Montagnacht die bayerische A8 im Bereich Irschenberg von München kommend Richtung Salzburg kurzzeitig komplett gesperrt, in den Morgenstunden konnte die Autobahn aber wieder frei gegeben werden.
Bei der Bahn war die Beförderung über die Korridorstrecke Salzburg -Kufstein auch Montagvormittag nicht möglich, Schienenersatzverkehr mit Bussen konnte wegen der Straßensperren nicht eingerichtet werden.

Im Bundesland Salzburg selbst war der Pinzgau am stärksten betroffen. Gesperrt waren unter anderem folgende Hauptverbindungen: die B155 an der Grenze zu Freilassung, die B156a, die B159 beim Pass Lueg sowie die B168 und die B311 bei Bischofshofen, Taxenbach und Lofer. Weiterhin unpassierbar nach einem Murenabgang war auch die B99 bei Hüttau.
In Ober- und Niederösterreich lag der Schwerpunkt entlang der Donau. In Linz selbst war ein Befahren der Oberen Donaulände (B129) wegen Hochwassergefahr nicht möglich. Weitere umfangreiche Behinderungen bestanden in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck, Eferding und Perg. In Niederösterreich waren auch weiterhin mehr als 40 Verbindungen unpassierbar, darunter die B1 im Stadtgebiet von Melk, die B3 an mehreren Abschnitten, ebenso wie die B33, B119 und B122. Ebenfalls unterbrochen war laut ÖAMTC-Meldungen die B31 und B25 sowie die B19 im Zuge der Umfahrung Tulln.

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