AMS Wien: Erneut weniger sehr junge Arbeitslose

Anhaltendes Schlechtwetter trübt Arbeitsmarktlage in Bau und Tourismus

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Mai 2013 im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 81.103 Personen gestiegen. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien um 20,3 Prozent auf 33.115 angewachsen, die Summe beider Gruppen um 9,8 Prozent.

In der Gruppe der unter-25-jährigen Arbeitslosen gab es einen unterdurchschnittlichen Anstieg um 2,7 Prozent, bei den Unter-20-Jährigen sogar einen deutlichen Rückgang um 14,5 Prozent. Die Zahl der über-45-jährigen Arbeitslosen ist hingegen um 6,6 Prozent gewachsen. "Im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie bieten wir jeder und jedem Jugendlichen eine Lehrstelle an", sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. "Im Vergleich zu Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss tragen jene Wienerinnen und Wiener, die eine Lehre abgeschlossen haben, nur ein Drittel des Risikos, arbeitslos zu werden und zu bleiben."

Das AMS Wien trägt im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020 dazu bei, die Zahl der Menschen mit höchstens Pflichtschulabschluss - auch der Erwachsenen jeden Alters - in den kommenden Jahren deutlich zu senken. Diese Gruppe macht mehr als die Hälfte der Wiener Arbeitslosen aus.

Nach Wirtschaftszweigen betrachtet, ist die Zahl der Arbeitslosen im Bau um 11,1 Prozent gestiegen, in Hotellerie und Gastronomie um 7,2 Prozent. "Leider hat das anhaltend schlechte Wetter dazu beigetragen, die Entwicklung in diesen Branchen zu bremsen", sagt Draxl. "Ein wesentlicher Faktor ist aber nach wie vor die schwache Konjunktur." Deutlich unter dem Durchschnitt waren die Zuwächse in der Produktion (3,5 Prozent) und im Einzelhandel (1,6 Prozent).

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