Think-Tank - Gipfeltreffen in Wien (7. - 9. Juni)

"Unsere Antworten sind Europas Zukunft"

Wien (OTS) - Die größten Think-Tanks Europas und die wichtigsten Vertreter marktwirtschaftlicher Institute treffen sich von 7. bis 9. Juni in Wien. Das "10. European Resource Bank Meeting" im Herzen Europas wird ernsthaft und kritisch hinterfragen, ob Europas Märkte tatsächlich stärker kontrolliert und reguliert werden müssen. Viele dieser Maßnahmen lassen sich mit den Vorstellungen von einer liberalen Gesellschaft und mit den Grundsätzen einer freien Marktwirtschaft nicht vereinbaren. Dem gegenüber steht die Überzeugung, dass freie Märkte wie ein natürliches Regulativ wirken können.

Anerkannte Experten und prominente Politiker werden sich mit dem eingeschlagenen Weg der Europäischen Union kritisch auseinandersetzen, ihre jüngsten Entscheidungen analysieren, vor Fehlentwicklungen warnen, auf Chancen hinweisen und Alternativen präsentieren.

Zu den weltweit bekanntesten Rednern gehören u.a. Lesek Balceroviz und José Pinera, Herbert Oberhänsli und Matt Kibbe, Pierre Garello und Tom Miers. "Sie möchte ich nur stellvertretend für alle namhaften Gäste und Redner nennen, die wir heuer in Wien begrüßen dürfen", erklärt die Gastgeberin dieser internationalen Konferenz Frau Dr. Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economics Centers.

"Wir dürfen wir auf gar keinen Fall zu theoretisch bleiben, wir müssen ganz konkrete Antworten finden, wie wir beispielsweise der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa entgegenwirken können", erklärt Kolm weiter.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Arbeitsloszahlen vor allem in jenen Ländern steigen, die der wenig heilsamen Schockbehandlung des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union ausgesetzt sind: Griechenland und Spanien. Insgesamt haben 7,5 Millionen EU-Bürger unter 25 Jahren derzeit weder einen Arbeitsplatz noch eine Ausbildungsstelle. In 27 EU-Ländern liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 23,5 Prozent. Das kostet die Europäische Union - nach Schätzungen der Kommission - rund 150 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Schuldenpolitik ist eine der Ursachen der Finanzkrise. Die restriktiven Sparprogramme der Grund für den wirtschaftlichen Stillstand in Europa. Wie lässt sich Europas Wirtschaft wiederbeleben, ohne dass der Schuldenberg der einzelnen Volkswirtschaften weiter anwächst?

"Europas Staats- und Regierungskanzleien müssen sich endlich durchringen eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes voranzutreiben und eine Abschaffung des Mindestlohns ins Auge zu fassen, der eine nachweislich negative Auswirkung hat." Gleichzeitig erinnert Kolm erneut daran, "dass es dringend notwendig ist, die Lohnnebenkosten zu senken."

Und an die Abgeordneten des EU-Parlaments appelliert Kolm sich die 5-Punkte- Resolution durchzulesen, die das 10. European Resource Bank Meeting in Wien verabschieden wird. "Darin werden EU-Parlamentarier und der gesamte EU-Beamtenapparat zum Sparen aufgefordert. Gleichzeitig", so Kolm weiter " sollen die EU-Abgeordneten den freien Handel innerhalb Europas und mit den Wirtschaftsmächten außerhalb Europas verstärkt fördern. Seitdem der Vertrag von Lissabon in Kraft ist, haben die EU-Abgeordneten die letzte Entscheidungsgewalt über EU-Handelsverträge."

Europas Wirtschaft gleicht einem Komapatienten, der nur künstlich am Leben gehalten werden kann. Die verordneten Sparprogramme sind im allerbesten Fall eine Stabilisierungsmaßnahme, zumeist aber der sichere Weg in die Rezession, mit Sicherheit kein wirkungsvoller Wiederbelebungsversuch.

Welche Maßnahmen Europas Volkswirtschaften stärken und wieder auf die Beine helfen, - die Antworten gibt das 10. European Resource Bank Meeting in Wien. "Durch die großzügige Unterstützung aller Sponsoren sind Meilensteine für ein freies Europa und seine Wirtschaft zu erwarten. Unsere Antworten sind Europas Zukunft", fügt Kolm abschließend hinzu.

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Raoul Kirschbichler
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