"Das große Grizzly-Treffen" am 4. Juni in "Universum"

Faszinierende Einblicke in das Leben und Verhalten der Grizzlys Alaskas

Wien (OTS) - Es ist ein Naturspektakel ersten Ranges. Jedes Jahr ziehen Hunderte Grizzlys nach Südalaska, um Lachse zu fangen. Damit ist der Katmai-Nationalpark jedes Jahr das Gebiet mit der größten Grizzly-Dichte auf diesem Planeten. Hier fressen sich die Bären ihren Winterspeck an und suchen nach passenden Partnern. Fünf Monate lang riskierte ein fünfköpfiges Team von Forschern, Grizzly-Guides und Kameraleuten Kopf und Kragen, um dieses Naturschauspiel zu dokumentieren. Für die BBC/ZDF/ORF-Koproduktion installierten sie modernste ferngesteuerte HD-Kameras unter Wasser, auf Bäumen, zwischen Felsen und wagten sich bis auf wenige Meter an die braunen Giganten heran. Herausgekommen sind sensationelle Aufnahmen, die so noch nie zu sehen waren. Wer glaubt, Grizzlys zu kennen, wird in der 90-minütigen "Universum"-Dokumentation "Das große Grizzly-Treffen" von Jeff Wilson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl), die als deutschsprachige Erstausstrahlung am Dienstag, dem 4. Juni 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen ist, eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

Die unberührte Landschaft Alaskas ist die geniale Kulisse dieses außergewöhnlichen BBC-Projekts. Monatelang waren die Akteure quasi Teil der Grizzly-Community, lebten in einem kleinen Zelt, geschützt nur durch einen 3.000-Volt-Elektrozaun und spezielles Bären-Pfefferspray. Wenn Hunderte Tiere getrieben von Fress- und Geschlechtstrieb im Zeichen von Rivalitäten und anderen Scharmützeln zusammenleben, sind Spannungen und gefährliche Situationen auf der Tagesordnung. Entstanden ist aber keine gewöhnliche Dokumentation von Fressen und Gefressenwerden; jedes einzelne Grizzly-Individuum hat eine eigene spannende Geschichte zu erzählen - und die erlaubt ganz neue Sichtweisen auf Leben und Verhalten der braunen Riesen:

Da gibt es Parsnip, die junge Bärenmutter, die um ihr Überleben und das ihrer beiden Jungen kämpfen muss. Einerseits ist es notwendig, dass sie sich gegen die anderen Bären im Kampf um Nahrung durchsetzt, andererseits ist sie gezwungen, ihre Jungen zu schützen, denn männliche Bären töten auch den Nachwuchs und überall lauern hungrige Wölfe.

Und dann ist da noch Van - der uneingeschränkte Herrscher, der alles unter Kontrolle hat, außer seiner Leidenschaft für das Bärenweibchen Alice.

Auch die Grizzly-Guides Brad Josephs, Buck Wilde und der Wildlife-Kameramann Matthew Aeberhard mussten an und mitunter über ihre Grenzen gehen. Ihnen half ihre 20-jährige Erfahrung mit den Bären Alaskas so manch lebensgefährliche Situation zu überstehen. Die Grizzlys Alaskas wurden nie gejagt, also stellt der Mensch für sie an sich keine Bedrohung dar. Als sich dann doch Van, der Boss, für das Team zu interessieren beginnt, wird es brenzlig. Blickkontakt mit dem Bären vermeiden, geduckte Haltung einnehmen, keine schnellen Bewegungen, Ruhe bewahren! Nur wer sich dem Stärkeren unterwirft, hat Chancen zu überleben, das galt auch für das Produktionsteam.

Eine außergewöhnliche Grizzly-Dokumentation, die den Zuseherinnen und Zusehern durch die raffiniert platzierten Kameras und die vielen Aug-in-Aug-Situationen das realistische Gefühl vermittelt, Teil des Geschehens zu sein und faszinierende Einblicke in das Leben und Verhalten der Grizzlys Alaskas bietet.

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