Wir gratulieren

Runde Geburtstage im Juni

Wien (PK) - Im Juni feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

die ehemalige Abgeordnete Annemarie PAWLIK (S) - 75. Geburtstag am 1. Juni,

der ehemalige Bundesrat Eduard GARGITTER (S) - 85. Geburtstag am 2. Juni,

die ehemalige Abgeordnete Dr. Helga RABL-STADLER (V) - 65. Geburtstag am 2. Juni,

der Abgeordnete sowie ehemalige Staatssekretär und Bundesminister Martin BARTENSTEIN (V) - 60. Geburtstag am 3. Juni,

der ehemalige Vizepräsident und stellvertretende Vorsitzende des Bundesrats Walter STRUTZENBERGER (S) - 85. Geburtstag am 8. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Johann KURZBAUER (V) - 70. Geburtstag am 11. Juni,

der Abgeordnete und ehemalige Bundesrat Stefan PRÄHAUSER (S) - 65. Geburtstag am 21. Juni,

der ehemalige Abgeordnete und Bundesrat Dr. Robert ASPÖCK (F) - 70. Geburtstag am 23. Juni,

der Bundesrat und ehemalige Präsident des Bundesrats Gottfried KNEIFEL (V) - 65. Geburtstag am 25. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Dr. Stefan SALZL (F) - 65. Geburtstag am 29. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Hans SEVIGNANI (F) - 65. Geburtstag am 30. Juni.

Martin Bartenstein 60

Seinen 60. Geburtstag feiert der langjährige Abgeordnete und ehemalige Staatssekretär sowie Bundesminister Martin Bartenstein am 3. Juni. 1953 in Graz geboren, besuchte er dort auch das Akademische Gymnasium, bevor er das Studium der Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz 1978 mit dem Titel Dr. phil. abschloss. 1974 absolvierte er ein Auslandssemester an der Miami Universität in Ohio. 1978 trat der gebürtige Grazer in das Pharmaunternehmen Lannacher Heilmittel GmbH als Chemiker ein, dessen Alleingeschäftsführer er 1980 wurde. 2009 übernahm Bartenstein die Geschäfte der Gerot-Lannach Holding GmbH.

Seit 1992 ist Bartenstein Landesparteiobmann-Stellvertreter der ÖVP Steiermark. 1991 zog der Grazer in den Nationalrat ein, wo er für seine Fraktion als Industriesprecher verantwortlich zeichnete. 1994 wechselte er als Staatssekretär in das Bundesministerium für Öffentliche Wirtschaft und Verkehr, bevor er ein Jahr danach zum Bundesminister für Umwelt und 1996 zum Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie avancierte. 2000 wechselte er das Ressort und übernahm für acht Jahre das Wirtschaftsministerium, das bald darauf zum Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit umorganisiert wurde. Seit 2008 ist Bartenstein wieder im Nationalrat vertreten, wo er unter anderem als Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss tätig ist.

Walter Strutzenberger 85

Auch ein prominenter Sozialdemokrat feiert am 8. Juni einen runden Geburtstag. Walter Strutzenberger, langjähriger Vizepräsident des Bundesrats, wurde 1928 in Wien geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er, der zuvor die Pflichtschulen und eine Schnittmacherlehre absolviert hatte, in den Polizeidienst ein. 1952 wurde er von der Wiener Sicherheitswache in den Kriminaldienst überstellt, wo er es in der Folge bis zum Abteilungsinspektor brachte.

Schon frühzeitig engagierte sich Strutzenberger in der Gewerkschaft. Innerhalb der Bundessektion Kriminalbeamter der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) avancierte er rasch zum stellvertretenden Vorsitzenden, ehe er die Sektion 1967 als Vorsitzender übernahm. Gleichzeitig fungierte er als Obmann des Zentralausschusses der Bediensteten des Kriminaldienstes beim Bundesministerium für Inneres. Er wurde Vorsitzender der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter in der GÖD und schließlich 1977 auch stellvertretender Vorsitzender der GÖD. Kraft dieses Amtes wurde Strutzenberger 1981 auch in den Bundesvorstand des ÖGB gewählt.

1982 zog Strutzenberger in die zweite Kammer des Parlaments ein, wo er in den Reihen der Sozialdemokraten bald eine führende Rolle spielte. Und nachdem Hellmuth Schipani 1983 bis 1987 die sozialdemokratische Fraktion geleitet hatte, folgte ihm im November 1987 Strutzenberger sowohl als Fraktions-Obmann als auch als Vizepräsident des Bundesrats nach - wobei bis 30. Juni 1988 die offizielle Funktionsbezeichnung noch "stellvertretender Vorsitzender des Bundesrats" lautete. Die nächsten acht Jahre prägte Strutzenberger das Bild der Länderkammer maßgeblich mit. Zu Jahresende 1995 zog sich Strutzenberger aus der aktiven Politik zurück. (Schluss) red

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