Millionärsstudie - Darabos: Superreiche endlich in die Pflicht nehmen

"Millionärssteuern sind eine Frage der Gerechtigkeit"

Wien (OTS/SK) - Der jährliche Vermögensreport der Liechtensteiner Alluga AG zeigt auf, dass die Anzahl der Millionäre in Österreich um 7,7 Prozent auf rund 78.000 Millionäre gestiegen ist. Gleichzeitig vermehrten die Superreichen ihr Vermögen um 10 Prozent auf 245 Milliarden Euro. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sieht die SPÖ-Forderung nach einer Millionärssteuer sowie einer Erbschafts- und Schenkungssteuer ab einer Million Euro dadurch bestärkt. "Am wenigsten unter den Folgen der größten Finanz- und Wirtschaftskrise leiden die Millionäre. Sie profitieren vor allem von der hervorragenden Infrastruktur und den stabilen Verhältnissen, die nicht zuletzt Ausdruck des investiven Umgangs mit der Krise in Österreich sind", sagte Darabos am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Es könne daher nicht zu viel verlangt sein, Superreiche endlich in die Pflicht zu nehmen. "Millionärssteuern sind eine Frage der Gerechtigkeit", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Reinhard J. Berger, Präsident des Verwaltungsrats der Investmentgesellschaft Valluga AG und Millionär, selbst mahnt ein, dass Superreiche mehr für die Allgemeinheit beitragen sollen. (Schluss) mo/ah

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