Blecha: EU-Forderungen "realitätsfremd"

Österreichische Maßnahmen "zielführend"

Wien (OTS) - In einer Reaktion auf die Forderung der EU nach weiteren Pensionsreformen in Österreich konterte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), "dass wir in erster Linie Reformen am Arbeitsmarkt brauchen. Die Arbeitswelt muss erst einmal altersgerecht werden, damit die Menschen überhaupt länger arbeiten können. Zuerst brauchen wir die Jobs für Ältere!", so Blecha.

Blecha kritisierte, dass die EU die eingeleiteten Maßnahmen zu wenig würdigt: die Hackler-Regelung läuft aus, die Invaliditäts-Pension wurde reformiert, das Fit2Work-Programm wurde gestartet, ab 2014 kommt das Pensionskonto. "Diese Maßnahmen sind zielführend, aber das wirkt sich nicht von heute auf morgen aus", so Blecha. Der PVÖ-Präsident forderte die rasche Realisierung der von Sozialminister Hundstorfer initiierten Beschäftigungsgarantie für Ältere. Blecha: "Hier ist wieder die Wirtschaft gefordert, ältere, erfahrene Mitarbeiter im Betrieb zu halten bzw. einzustellen statt sie hinaus zu mobben oder in die Frühpension abzuschieben. Betriebe, die Ältere einstellen sollen einen Bonus bekommen, Unternehmen die Ältere hinausschmeißen einen ordentlichen Malus zahlen!"

"Realitätsfremde Zurufe der konservativen EU-Kommission sind entbehrlich", so Blecha abschließend.

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