Junge Industrie: EU bestätigt dringenden Reformbedarf im Pensionsbereich

JI-Vorsitzende Niss: Frühpensionen endlich effektiv zurückdrängen - Frauenpensionsalter früher anpassen

Wien (OTS) - "Jeder in Österreich weiß es, aber keiner tut etwas dagegen: Unsere überdurchschnittlichen Ausgaben für Gesundheit und Pensionen werden mehr und mehr zu einem echten Risiko - schon jetzt ist unsere Verschuldung zu hoch. Die demografische Verschiebung wird dies weiter verschärfen - wenn die nächste Bundesregierung hier nicht endlich mehr tut, als bisher, wird die Generationengerechtigkeit in Österreich Stück für Stück zu Grabe getragen", wie die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss, betonte. Es sei nicht einzusehen, warum "wir Jüngeren eines Tages für das Nichtstun der Politik geradestehen sollten. Wir brauchen endlich strukturelle Reformen im Pensionsbereich, alle Schlupflöcher in die Frühpension gehören geschlossen, ausnahmslos!" Die EU-Kommission bemängle in ihrem aktuellen Bericht einmal mehr die üblichen Schwachstellen des heimischen Pensionssystems, darunter wird einmal mehr auch das späte Angleichen des Frauen-Pensionsalters an jenes der Männer kritisiert: "Hier sollten wir wirklich rasch handeln -insgesamt ist das frühere Pensionsantrittsalter für Frauen auch denjenigen Frauen gegenüber ungerecht, die gerne länger arbeiten würden. Ökonomisch ist es sowieso Unsinn", so Niss.

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