Mitterlehner: Bundesregierung erarbeitet Stellungnahme zu EU-Empfehlungen

Reformen zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters bereits in die Wege geleitet - Empfehlungen der EU-Kommission werden geprüft

Wien (OTS/BMWFJ) - Angesichts der heute, Mittwoch, veröffentlichten Empfehlungen der EU-Kommission für Österreich hebt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die bereits eingeleiteten Reformen im Pensionssystem hervor, die schrittweise umgesetzt werden. "Wir haben im Rahmen des Stabilitätspakts mehrere Reformen beschlossen, die zur langfristigen Finanzierbarkeit des Pensionssystems beitragen. Dabei setzen wir auf einen Maßnahmen-Mix, der Frühpensionen erschwert, das System vereinfacht und die Menschen länger und gesund in Beschäftigung hält. Unser Ziel ist es, das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranzuführen", betont Mitterlehner. "Auch das Pensionskonto wird bis 2014 umgesetzt. Damit schaffen wir für jeden eine transparente Übersicht, welche Pensionsleistung später zu erwarten ist."

"In einem nächsten Schritt wird die Bundesregierung die Empfehlungen der Europäischen Kommission prüfen und eine gemeinsame Stellungnahme erarbeiten", so Mitterlehner, der diese Stellungnahme gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer ausarbeiten wird.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Mag. Volker Hollenstein
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0001