Schieder: Profit-Shifting internationaler Konzerne jetzt stoppen

Finanzstaatssekretär bei OECD-MinisterInnenrat in Paris

Wien/Paris (OTS/SK) - "Profit-Shifting muss ein rasches Ende finden. Denn Profit-Shifting ist legale Steuerumgehung, indem Gewinne gezielt in Steueroasen verschoben werden", sagt Finanzstaatssekretär Andreas Schieder bei seiner heutigen Keynote im Rahmen des OECD-MinisterInnenrates in Paris. ****

"Denn es kann nicht sein, dass die Steuerbelastung überproportional von hart arbeitenden Menschen in unserem Land getragen wird, die die Steuer jedes Monat vom Lohn abgezogen bekommen. Während sich große Konzerne von einem fairen Beitrag zum österreichischen Wohlfahrtsstaat drücken können", betont Schieder.

Und der Finanzstaatssekretär weiter: "Gerade im Bereich digitaler Wirtschaft und bei immateriellen Wirtschaftsgütern müssen internationale Abkommen an wirtschaftliche Entwicklungen angepasst werden. Deshalb begrüße ich auch die Unterzeichnung des multilateralen Abkommens mit der OECD." Schieder verweist darauf, dass die Steuerplanung multinationaler Konzerne in den vergangen Jahren aggressiver wurde. Ein Stopp von Profit-Shifting sei daher nicht nur eine wichtige Frage für die nationalen Haushalte, sondern auch für einheitliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Abschließend versichert Schieder: "Ich werde die Diskussionen innerhalb der OECD weiter voran treiben, damit Lücken im internationalen Netz geschlossen werden". (Schluss) ah

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