BZÖ-Korak: "Heizöl-Schwer"-Zuschlag der Klagenfurter Stadtwerke AG nicht zulässig

Klagenfurt (OTS) - "Mehr als aufklärungswürdig" sieht BZÖ-LAbg. Wilhelm Korak den "Heizöl-Schwer-Zuschlag" für Fernwärmekunden der Klagenfurter Stadtwerke AG. "2011 wurde auf Grund der ständig steigenden Ölpreise am Weltmarkt ein Heizöl-Schwer-Zuschlag eingeführt. Den damaligen Angaben des Energielieferanten zufolge, sollte dieser mit Inbetriebnahme des geplanten Mega-Gasdampfkraftwerkes wieder fallen", erinnert Korak. Mittlerweile sei das alte Fernheizkraftwerk aber nachweislich auch auf den Betrieb mit Gas umgerüstet worden. Zudem beziehen Kunden auch Fernwärme über das Hirsch-Biomassewerke im Süden der Stadt. Eine dem BZÖ vorliegende Abrechnung vom März 2013 belege aber klar, dass Kunden der Heizöl-Schwer-Zuschlag auf die gesamt verbrauchte Energiemenge aufschlagen werde. "Klagenfurter Kunden sollten den Zuschlag prozentuell nur für jenen Energieaufwand leisten, welcher auch tatsächlich mit Heizöl-Schwer produziert wird", meldet Korak berechtigte Bedenken an.

Der zu Unrecht geforderte Zuschlag dürfte für einzelnen Kunden teilweise sogar höher sein, als ein allfällig ausbezahlter Heizkostenzuschuss seitens des Landes. "Wenn die Politik den Ärmsten etwas ausbezahlt, was diesen zuvor überhaupt nicht verrechnet hätte werden dürfen, ist das ein Skandal der seinesgleichen sucht. Das BZÖ fordert daher eine anteilsmäßige Rückzahlung", verlangt Korak abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004