Lichtenecker: Regierung blockiert Senkung der Verwaltungskosten für UnternehmerInnen

Grüne: Gmbh-light erster Schritt, weitere Maßnahmen zur Entlastung von UnternehmerInnen müssen folgen

Wien (OTS) - "Die heute mit den Stimmen der Grünen im Justizausschuss beschlossene GmbH-light kann nur ein erster Schritt sein. Denn die Liste der Hürden und hohen Verwaltungskosten für UnternehmerInnen ist lange. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass die Regierung dem Antrag der Grünen zur Streichung der Veröffentlichungspflichten im Amtsblatt der Wiener Zeitung im heutigen Justizausschuss nicht zugestimmt hat", zeigt sich die Wirtschaftssprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker verwundert.

"Die Regierung hat zum wiederholten Male gezeigt, dass sie ihre eigenen Ankündigungen nicht ernst nimmt. Aber Sonntagsreden alleine werden die Rahmenbedingungen für Unternehmen und insbesondere Ein-Personen- und kleinere Unternehmen in Österreich nicht verbessern. Die Regierung hält etwa weiterhin an den teuren Veröffentlichungspflichten im Amtsblatt der Wiener Zeitung fest. Wir Grüne wollen die Strukturen für Unternehmen verbessern und setzen uns daher für eine zeitgemäße, amtliche Publikationsplattform im Internet ein. Das spart den UnternehmerInnen Zeit und Geld und erhöht die Transparenz", betont Lichtenecker.

"Fakt ist, dass UnternehmerInnen in Österreich moderne, innovative und kostengünstige Rahmenbedingungen brauchen. Deshalb haben die Grünen der Gmbh-light heute im Justizausschuss auch zugestimmt. Das beschlossene Modell geht in die richtige Richtung. Um aber sicherzustellen, dass die Regelungen auch tatsächlich den UnternehmerInnen zu Gute kommen, braucht es eine entsprechende Evaluierung in zwei Jahren", betont Ruperta Lichtenecker.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003