FPÖ-Leyroutz verlangt die Anerkennung der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien

LH Kaiser soll bei seinem offiziellen Besuch in Slowenien Anerkennung einfordern - AKW-Krsko thematisieren!

Klagenfurt (OTS) - LH Peter Kaiser solle seinen ersten offiziellen Auslandsbesuch in Slowenien dafür nutzen, die Anerkennung der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien einzufordern, gibt ihm heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, mit auf dem Weg. Bekanntlich ist ein Treffen mit Präsident Borut Pahor, Premierministerin Alenka Bratusek und Außenminister Karl Erjavec am 3. Juni geplant. "Nach der Kärntner Ortstafellösung muss sich nun wohl auch Slowenien in dieser Frage bewegen und die deutschsprachige Volksgruppe als Minderheit in Slowenien analog den autochthonen Minderheiten der Slowenen, Kroaten, Ungarn, Roma, Slowaken und Tschechen in Österreich anerkennen.

"Es ist bitter, dass sich die Vertreter der deutschsprachigen Volksgruppe seit der Eigenstaatlichkeit Sloweniens vergeblich um die Anerkennung als autochthone Minderheit bemühen. Die staatsrechtliche, in der slowenischen Verfassung verankerte Anerkennung als eigenständige und alteingesessene, autochthone Volksgruppe ist überfällig", so Leyroutz.

Weiters sollte auch die weitere Vorgangsweise des AKW-Krsko thematisiert werden. "Die Position Kärntens ist parteiübergreifend die Schließung des auf einer Erdbebenlinie liegenden Atomkraftwerkes. Auch das sollte unmissverständlich auf den Tisch gelegt werden", schließt Leyroutz.

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