Wiener FPÖ fordert Verbot der Straßenprostitution

Wien (OTS) - Kritik am Wiener Prostitutionsgesetz gab es heute von Seiten der FPÖ. Das Gesetz hätte viele Schwachpunkte, waren sich GR Wolfgang Jung und GR Wolfgang Seidl im Rahmen einer Pressekonferenz einig. So hätten AnrainerInnen beispielsweise kein rechtliches Gehör, wenn es um Genehmigungen für Bordelle ginge. Straßenprostitution und ihre Auswirkungen würden vor allem der Leopoldstadt und Liesing zu schaffen machen, so Seidl. Nun sei zwar die legale Prostitution im Prater zeitlich begrenzt worden, "Hotspot" für die illegale Prostitution sei aber das Stuwerviertel, wo am Nachmittag schon gearbeitet werde. In Liesing sei das Problem ein eher neues, so Jung. In der Brunnerstraße sei, seit das neue Gesetz in Kraft ist, die "Anbahnung" erlaubt. Dementsprechend habe sich die Zahl der Prostituierten erhöht. Zum einen würde in der Brunnerstraße selbst der Straßenverkehr teilweise gefährlich beeinträchtigt, zum anderen umliegende Seitenstraßen sowie der Liesinger Friedhofsvorplatz verunreinigt. Für die FPÖ gebe es nur eine Lösung: die Straßenprostitution komplett zu verbieten.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01 4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/(Schluss) tai

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Stadtredaktion
Telefon: 01 4000-81081

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0010