Bayr zum Tag der UN-Blauhelme: Rolle von Frauen in Konflikt und Post-Konflikt Situationen nicht unterschätzen

UN Resolution 1325 konsequent umsetzen

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Internationalen Tages der UN-Blauhelme, der UN Peacekeepers, erinnert Petra Bayr, Bereichssprecherin der SPÖ für globale Entwicklung, an die wichtige Rolle von Frauen in Konflikt und Postkonflikt Situationen: "Frauen sind im gleichen Maße wie Männer in Konflikte involviert. Es ist daher besonders wichtig, sie auch in friedensbildende und friedenserhaltende Maßnahmen einzubeziehen, nicht nur um den Kontakt zu Frauen in der Konfliktregion zu erleichtern, sondern auch, um Frauen in den Friedensprozess einzubeziehen". ****

Im Jahr 2000 wurde aus diesem Grund die UN Resolution 1325 im Sicherheitsrat verabschiedet. Sie ruft alle Konfliktparteien dazu auf, Kriegsverbrechen, die an Frauen begangen wurden, zu verfolgen, Frauen und Mädchen in Konflikten besonders zu schützen, Frauen in friedenschaffende Missionen, Friedensverhandlungen, Mediation und Wiederaufbau einzubeziehen. "Österreich hat 2007 einen Nationalen Aktionsplan zu 1325 verabschiedet und arbeitet nun konsequent an dessen Umsetzung", stellt Bayr fest.

Weltweit sind mehr als 111.000 Personen in 15 Missionen im Einsatz der UN-Blauhelme. Aber nur etwa 3 Prozent des militärischen Personals und 10 Prozent der aller PolizistInnen der UN sind Frauen "Es ist aber nicht nur wichtig, dass Frauen ein fixes Kontingent der Truppe sind. Alle Soldaten und Soldatinnen müssen in Frauenthemen geschult sein und die Genderperspektive verinnerlicht haben", stellt Bayr fest. Ebenso wichtig sei es, dass die Implementierung der UN Resolution 1325 konsequent verfolgt werde. (Schluss) ah

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