"Sommernachtskonzert" 2013 mit Wagner, Verdi und Maazel: Wiener Philharmoniker zu Fronleichnam live im ORF

Am 30. Mai um 21.05 Uhr in ORF 2; um 21.45 Uhr live-zeitversetzt in 3sat -themenaffine ORF-"matinee" zur Einstimmung

Wien (OTS) - Ein einzigartiges Orchester, bezaubernde Musik in traumhafter Kulisse und eine magische Atmosphäre - das ist das "Sommernachtskonzert" der Wiener Philharmoniker: Zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 30. Mai 2013, findet der Kulturevent der Extraklasse zum zehnten Mal im Schlosspark von Schönbrunn statt - und der ORF ist auch im Jubiläumsjahr wieder live dabei! ORF 2 überträgt ab 21.05 Uhr; 3sat zeigt das Open-Air-Ereignis, das nach dem Neujahrskonzert als das am zweitmeisten im TV ausgestrahlte Konzertereignis gilt, live-zeitversetzt ab 21.45 Uhr. Mehr als 70 Länder werden in diesem Jahr die brillanten ORF-HD-Bilder übernehmen, für die heuer wieder ORF-Regisseur Michael Beyer verantwortlich zeichnet. Mit insgesamt 14 Kameras setzt Beyer das "Sommernachtskonzert" 2013, erstmals unter der Leitung von Lorin Maazel, eindrucksvoll in Szene. Das Programm besteht zur Gänze aus Kompositionen der Jahresregenten Richard Wagner und Giuseppe Verdi, als Solist tritt Startenor Michael Schade auf. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Schloss Schönbrunn präsentierten heute, am Dienstag, dem 28. Mai, Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker, und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz gemeinsam mit Maestro Lorin Maazel und anderen, worauf sich das Publikum im Schlosspark und zu Hause an den TV-Bildschirmen freuen kann.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "ORF bietet wieder beste Kultur - weltweit"

"Ich freue mich besonders, dass wir das gemeinsame Projekt der Wiener Philharmoniker und des ORF heuer zum bereits zehnten Mal präsentieren können. Was 2004 kühner Traum war, ist 2013 Realität: Das 'Sommernachtskonzert' ist nicht nur in Österreich, sondern mittlerweile weltweit der zweite große Höhepunkt des Konzertjahres. Auch heuer werden wir das konzertante Erlebnis zu einem akustisch-visuellen Sommernachtstraum gestalten, den diesmal sogar mehr als 70 Länder auf allen fünf Kontinenten übernehmen werden. Nur ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk wie der ORF ist verlässlicher Partner der besten Künstlerinnen und Künstler des Landes und bietet beste Kultur - weltweit", betont ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz im Rahmen der Pressekonferenz.

Unter den Ländern, die das "Sommernachtskonzert"2013 übernehmen werden, finden sich so exotische Vertreter wie Tansania, Südafrika, Kuba, Bhutan, Indien, Bangladesch, Neuseeland und die Tonga-Inseln.

Prof. Dr. Clemens Hellsberg über das Konzert der Giganten

"Wir kommen mit dem 'Sommernachtskonzert' schon in die Nähe von Neujahrskonzert-Dimensionen! Dass wir eine Übertragung in dieser Qualität zu bieten haben, wäre ohne den ORF nicht möglich", freut sich Philharmoniker-Vorstand Prof. Dr. Clemens Hellsberg über das jährlich steigende internationale Interesse an der erfolgreichen Gemeinschaftsproduktion mit dem ORF. Zum diesjährigen Programm sagt Hellsberg: "Mit Wagner und Verdi würdigen wir zwei Giganten des Musiktheaters und haben mit Lorin Maazel einen weiteren Giganten eingeladen, um dieses Programm gemeinsam mit uns adäquat über die Bühne zu bringen. Wir freuen uns sehr, dass mit ihm eines unserer Ehrenmitglieder dirigiert, das seit 51 Jahren mit dem Orchester verbunden ist. Das ist längst eine Beziehung, die in die Kategorie wechselseitige Wertschätzung und Freundschaft eingereiht werden darf", streut Hellsberg dem 83-jährigen Maestro Rosen, der als ehemaliges Wunderkind bereits auf eine 72-jährige Karriere auf dem Konzertpodium zurückblicken kann.

Premiere für Lorin Maazel: "Ein grenzenloses Vergnügen"

Trotz seiner beeindruckenden Dirigentenlaufbahn, während der er auf nicht weniger als 7.000 Opern- und Konzertaufführungen mit mehr als 200 Orchestern verweisen kann, ist die Leitung des "Sommernachtskonzerts" für Maestro Lorin Maazel eine Premiere. "Es ist ein sehr schönes Programm mit wunderbaren Beispielen für das Genie und die Begabungen der beiden sehr unterschiedlichen Komponisten Wagner und Verdi. Es wird ein grenzenloses Vergnügen werden, mit den Philharmonikern zu musizieren", so Maazel. Seine enge Beziehung zu den Wiener Philharmonikern spiegelt sich unter anderem in den elf weltweit übertragenen Neujahrskonzerten unter seiner Leitung. "Es scheint, dass ich mit dem Orchester bisher ca. 500 Konzerte in 50 Jahren gegeben habe. Diese künstlerische Verbindung hat meine Karriere sehr unterstützt und aufgewertet." Und: "Ich hoffe nur, dass es nicht regnen wird", betont der Meisterdirigent die größte Sorge aller Beteiligten.

Michael Schade: "Schlechtwetter? No risk, no fun!"

Keine Angst vor Regen hat Startenor Michael Schade, der erst vor knapp drei Wochen trotz Schlechtwetters künstlerischer Teil der Wiener Festwochen-Eröffnung war. "No risk, no fun", kommentiert der Deutschkanadier, der heuer als Solist auf der "Sommernachtskonzert"-Bühne vor dem strahlenden Neptunbrunnen mitwirkt und Arien aus Opern von Wagner und Verdi zum Besten geben wird. "Was wir hier machen dürfen, ist von solch einer großartigen Bedeutung! Ich weiß, auch persönlich von vielen Freunden und Bekannten, wie sich die Welt auf so einen Event wie diesen freut! Das Thema ist nicht das Wetter, das Thema ist dabei zu sein und sich zu freuen, dass man so etwas miterlebt", frohlockt Schade, der nicht nur gerngesehener Gast auf den internationalen Opernbühnen ist, sondern auch als Liedsänger umjubelt wird. 2007 wurde dem Künstler der Titel "Österreichischer Kammersänger" verliehen und war in der Saison 2009/2010 "Artist in Residence" im Wiener Musikverein.

ORF-Übertragung, weitere Sendetermine und ergänzende "matinee" zur Einstimmung

Wie schon in den Vorjahren garantiert die Bildübertragung des ORF höchste Qualität, die all das erfüllt, was eine Konzertübertragung auf HD-Topniveau verspricht: perfekten Klang, fantastische Kamerafahrten, beeindruckende Totale und punktgenaue Shots. Diese Performance gewährleisten Regisseur Michael Beyer und sein engagiertes Team mit insgesamt 14 Kameras, darunter u. a. eine schon bei unzähligen Großevents bewährte "fliegende" Camcat. Moderiert wird die ORF-Konzertübertragung aus dem Off in bewährter Manier von Kulturlady Barbara Rett.

Das "Sommernachtskonzert 2013" ist nicht nur am 30. Mai in ORF 2 und 3sat zu sehen: Eine Aufzeichnung steht am Sonntag, dem 2. Juni, um 17.55 Uhr auf dem Programm von ORF III Kultur und Information. Weiters sendet Ö1 das Konzert am Mittwoch, dem 3. Juli, um 19.30 Uhr.

Außerdem wird die ORF-TV-Übertragung des Konzerts am 30. Mai österreichweit im Internet (http://TVthek.ORF.at) als Live-Stream und sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand abrufbar sein.

Zur Einstimmung auf das Konzert bringt ORF 2 am 30. Mai eine themenaffine "matinee", die um 9.05 in ORF 2 mit der Doku "Die Welt der Wiener Philharmoniker" von Daniel Schmutzer startet. Der Film über eines der berühmtesten Orchester der Welt gibt ein packendes, dichtes und lebendiges Bild der Ausnahmeerscheinung Wiener Philharmoniker, die zurzeit einen großen Generationswechsel durchmachen. Es ist ein einfühlsames, emotionales Porträt, bei dem die Menschen und die Musik im Vordergrund stehen. Anschließend, um 10.10 Uhr, heißt es "Hallo wie geht's? - Michael Schade". Für die jüngste Ausgabe ihrer Gesprächsreihe traf Dagmar Koller den deutsch-kanadischen Startenor, der als Solist des "Sommernachtskonzerts" auftreten wird, und führte mit ihm ein launiges Gespräch unter Bühnenkollegen. Im ORF wird Michael Schades Sangeskunst dann wieder im Juni zur Geltung kommen: in der Staatsopern-Übertragung von Richard Strauss' "Capriccio" am 27. Juni - live-zeitversetzt um 22.30 Uhr in ORF 2.

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