AK: Wohnen muss billiger werden

AK will Senkung der Wohnkosten und mehr sozialen Wohnbau

Wien (OTS) - "Die Wohnkosten steigen und steigen. Die Menschen müssen fürs Wohnen immer tiefer ins Geldbörsel greifen", sagt AK Wohnrechtsexperte Walter Rosifka. Die Preissteigerungen bei den Mieten liegen weit über der Inflation. Eine AK Studie zeigt: In elf Jahren sind die Mieten, vor allem in privaten Altbauwohnungen, deut-lich stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung. Wohnen muss leistbar sein, verlangt die AK.

Eine AK Studie zeigt: In elf Jahren (2000 bis 2011) sind die Mieten viel stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung: "So sind die reinen Mieten, vor allem die privaten Mieten, um knapp 40 Prozent in die Höhe geschnalzt - um zwei Drittel mehr als die allgemeine Teue-rung von 25 Prozent", sagt Rosifka.

Wohnen muss billiger werden. Konkret verlangt die AK:

1 Mietrecht reformieren: Nötig sind klare gesetzliche Mietzins-Obergrenzen bei den privaten Mieten, weniger Zuschläge zur Miete, weniger Befristungen und sinkende Betriebskosten durch Streichen von Grundsteuer, Verwaltungs- und Versicherungskosten.

2 Maklerprovisionen nur für Vermieter: Makler arbeiten für und zum Vorteil der Vermieter, kassieren aber von den Mietern. Im Maklergesetz soll geregelt werden, dass nur der Erstauftraggeber -das ist eben in der Regel der Vermieter - gegenüber dem Makler provisionspflichtig ist.

3 Wohnbauförderung und Rückflüsse wieder zweckwidmen: Die Bundesländer müssen verpflichtet werden, die Wohnbauförderung und Rückflüsse der Fördermittel wieder zweckzubinden, um den sozialen Wohnbau anzukurbeln.

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