Wlodkowski: Landwirtschaftskammer als Sozialpartner unverzichtbar

Sozialpartner haben beste partnerschaftliche Lösungen für drängende Zukunftsfragen

Wien (OTS) - "Die Zeit des Verteilens stetig wachsenden Wohlstandes ist vorbei. Nun gilt es, Erreichtes zu bewahren. Eine Schlüsselposition kommt dabei der Sozialpartnerschaft zu, die auf einen Interessenausgleich setzt. Das unterscheidet sie von Lobbyisten, die sich ausschließlich ihren eigenen Mitgliedern, keineswegs aber dem Staatsganzen verpflichtet fühlen. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik brauchen wir heute den internen Interessenausgleich der Kammern mit ihrer Pflichtmitgliedschaft notwendiger denn je, weil ohne funktionierende Sozialpartnerschaft könnten sich nur die Stärksten und Mächtigsten in der Gesellschaft durchsetzen", betonte Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, in Reaktion auf die Aussagen von Team Stronach-Klubchef Robert Lugar, der vor Kurzem eine Reduzierung der Sozialpartner und Abschaffung der "Zwangsmitgliedschaft" gefordert hatte.

Solidarität des Berufsstandes sichern

Österreichs Sozialpartnerschaft ist ein Zukunftsmodell. Es ist gelungen, Erreichtes zu erhalten, indem bewährte Einrichtungen reformiert wurden und werden, um so den modernen Anforderungen zu entsprechen. Die LK Österreich ist ein wichtiger Sozialpartner und angesichts der umfassenden Leistungen einer bäuerlichen Landwirtschaft für die Gesellschaft unverzichtbar. Österreich würde enorm viel verlieren, wenn man Stimmen Gehör schenkt, die eine intakte Sozialpartnerschaft zu einem Auslaufmodell degradieren wollen. "Die Sozialpartner bieten Staat und Gesellschaft moderne und partnerschaftliche Lösungsmodelle für die drängenden Zukunftsfragen. Dazu wollen und müssen wir uns auch selbst immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Das gilt auch für die bäuerliche Interessenvertretung. Schließlich sind heute von den Bauern und ihren Interessenvertretern verstärktes Eingehen auf die Wünsche und Anliegen der Konsumenten, gerade im Lebensmittelbereich, und gleichzeitig Unternehmergeist und Ausrichtung auf den härter werdenden Wettbewerb gefragt. Unsere Mitglieder schätzen unsere Arbeit außerordentlich, das zeigt sich sowohl in den Mitgliederbefragungen als auch in der Wahlbeteiligung bei den Kammerwahlen", stellt der LK Österreich-Präsident abschließend fest. (Schluss)

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