FPÖ-Neubauer: Filmdokumentation "Alles Tirol" ein weiterer Beweis für die chaotische Südtirol-Politik der Bundesregierung

Freiheitliche verweigern Teilnahme an der Filmvorführung am 11. Juni

Wien (OTS) - "Welchen Stellenwert Südtirol für diese Bundesregierung hat und wie wenig vertraut sie mit der Politik Südtirols ist, offenbart sich wieder einmal an einem praktischen Beispiel:
Nationalratspräsidentin Prammer und der Zweite Nationalratspräsident laden zu einer Filmveranstaltung ins Hohe Haus und kündigen die Landeshauptleute von Südtirol und Trentino als Gastredner an. Dabei ist den Veranstaltern offensichtlich die Tatsache entgangen, dass weder Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder noch der Landeshauptmann des Trentino, Dr. Alberto Pacher, eine Teilnahme möglich ist, da sie am selben Tag an einer Sitzung des Regionalrates Trentino-Südtirol teilnehmen", berichtet der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer heute.

"Wenn es darauf ankommt, zahlreiche wichtige Anliegen zum Thema "Südtirol" einer Lösung zuzuführen, findet sich kein Termin für die längst überfällige Einberufung des Südtirol-Unterausschusses. Es liegen wichtige Verhandlungsgegenstände wie die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an Südtiroler, die Beseitigung der faschistischen Relikte und die Verankerung der Schutzmacht Österreichs gegenüber der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol in die österreichische Bundesverfassung unbehandelt in der Schublade", zeigt sich Neubauer enttäuscht über den Stillstand in der österreichischen Südtirol-Politik.

"Laut Hermann Gahr, Obmann des Südtirol-Unter-Ausschusses, sei kein Sitzungstermin bis Juli mehr möglich gewesen.

"Ein Termin für eine Filmvorführung mit hochrangigen Gästen aber offenbar schon. Wir werden den Tirolern südlich des Brenners die Wahrhaftigkeit einer solchen ÖVP-Politik kundtun. Die Südtiroler Volkspartei steht im Oktober vor einer schwierigen Wahl. Durnwalder, Theiner, Kompatscher & Co werden erklären müssen, warum sie die permanenten Rechtsverletzungen Roms gegen das Autonomiestatut gegenüber dem Wähler unwidersprochen zur Kenntnis genommen haben.

Die ÖVP wird bei der Nationalratswahl - gerade in Tirol - den Menschen erklären dürfen, warum sie ihre eigenen Landsleute in all den vergangenen Jahren mit ihren Problemen im Regen hat stehen lassen", so Neubauer abschließend.

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