WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu Heinisch-Hosek: Klares Nein zu noch mehr Bürokratie und Strafen für Unternehmen!

"Ausweitung der Berichtspflicht und Strafen für Unternehmen: Mit diesen Maßnahmen und Ideen versucht die Ministerin nur von eigenen Versäumnissen abzulenken - auf Kosten der Unternehmen."

Wien (OTS) - "Dass Betriebe nun auch Überstunden und Zulagen in den Einkommensberichten extra ausweisen sollen, schlägt dem Fass den Boden aus: Noch mehr bürokratischer Aufwand? Danke, Frau Frauenministerin - man merkt, dass Sie - wie im Übrigen zahlreiche ihrer SPÖVP-Regierungskolleginnen und Kollegen - ihre Brötchen nie in der Privatwirtschaft verdient haben", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Auch den von Heinisch-Hosek angedachten Strafen für säumige Unternehmen erteilt Amann eine klare Absage.

Die Frauenberichte seien, heißt es in einem Medienbericht, der "innerbetriebliche Startschuss für Frauenfördermaßnahmen". "Was ist eigentlich der Frauenförderungsbeitrag der Frauenministerin, was hat sie dazu geleistet, mehr Frauen bei anständiger Entlohnung in der Privatwirtschaft in Beschäftigung zu bringen? Nichts! Tatsache ist:
Heinisch-Hosek hat "Schröpfpakete" mitbeschlossen, die auch weibliche Angestellte, Arbeiterinnen, Unternehmerinnen massiv belasten. Wenn das ihr Verständnis von Frauenpolitik ist, dann "Gute Nacht"", so Amann. "Strafsteuern" für Überstunden, Strafen, wenn man bei der Berichtspflicht säumig ist, Ausweitung der Berichtspflicht, verpflichtender Papamonat: Mit solchen Ideen versuche die Ministerin lediglich von den eigenen Versäumnissen abzulenken - auf Kosten der Unternehmen.

"Wer soll eigentlich von den noch detaillierteren Einkommensberichten profitieren? Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das sicher egal. Sie lesen auch nachweislich detaillierte Lohnzettel nicht. Diesen Mehraufwand muss auch jemand bezahlen, im Normalfall der, der ihn bestellt. So, Frau Minister, verstehen wir das unternehmerische Einmaleins", so Amann.

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