Jüdische Kulturwochen 2013 stehen im Zeichen jüdischer Kultur aus Ungarn

Straßenfest, Kunstvernissage und ein Gespäch mit György Konrad bilden den Anfang

Wien (OTS) - Die Jüdischen Kulturwochen 2013 stehen ganz im Zeichen Jüdischer Kultur aus Ungarn. IKG.KULTUR richtet bewusst den Fokus auf die antisemitischen und rassistischen Auswüchse in unserem Nachbarland. Mit diesem symbolischen Akt wollen wir die ungarischen Juden und Roma bestärken, sich den rechtsradikalen Tendenzen weiter zu widersetzen und sie zu bekämpfen.

Den Auftakt macht das jüdische Straßenfest am 2. Juni am Judenplatz. Bedeutende ungarische Künstler spannen einen weiten Bogen jüdischer musikalischer Tradition: von Gipsy und Klezmer-Musik, Jazz vom Feinsten, Kantoren, Hiphop bis hin zu einer musikalischen Reise "Vom Schtetl bis New York".
Neben Informationen aus den schulischen und sozialen Einrichtungen der IKG, aus jüdischen Vereinen und Organisationen, gibt es mit der bekannten Kinderbuchautorin Linda Bàn ein interaktives Kinderprogramm zum Judentum und erstmals einen Kinderflohmarkt.
Ein Workshop mit der ungarischen Tortendesignerin Rachel Ràj, die ihren über die ungarischen Grenzen hinaus bekannten "Fluden" mitbringt, sowie kulinarische Spezialitäten aus der Küche koscherer Gastronomen aus Wien bilden die weiteren Höhepunkte.

Gespräch mit György Konrád im Rahmen der Kunstvernissage "Lebensmarsch" Budapest

In Kooperation mit LOFFICE findet am 3. Juni eine Kunstvernissage der besonderen Art statt. Die Gewinner des diesjährigen "Bring the Art Home" Wettbewerbs wurden aufgerufen sich künstlerisch mit der weltweit stattfindenden "Lebensmarsch"-Bewegung auseinanderzusetzen. Im Gedenken an die Opfer des Holocausts finden unter diesem Titel jedes Jahr "Lebensmärsche" statt, die auf die Vielfalt der jüdischen Kultur und des heutigen Lebens hinweisen wollen. Um die Vernissage abzurunden präsentiert Fotograf Tamás Vajda auf den Wänden von LOFFICE seine Impressionen des heutigen jüdischen Lebens in Ungarn.

Kulturjournalistin Nóra Winkler moderiert den Abend und ein Gespräch mit der ungarischen Literaturlegende György Konrád führen. Konrád ist einer der weltweit bekanntesten zeitgenössischen Autoren Ungarns. Der 80-Jährige ist nicht nur ein Beobachter gesellschaftlicher Vorgänge, sondern auch ein aktiver Kommentator und Meinungsbildner. Zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland prämieren seine Werke.

BITTE MERKEN SIE VOR:

WAS: Straßenfest - Eröffnung der Jüdischen Kulturwochen 2013 WANN: Sonntag, 2.6.2013, 15.30 Uhr, WO Judenplatz, 1010 Wien WAS: Gespräch mit György Konrad und Vernissage "Lebensmarsch" WANN: Montag, 3. Juni 2013, 19.00 Uhr WO: LOFFICE Coworking Wien Schottenfeldgasse 85/1, 1070 Wien Euro 15,- inkl. vegetarischem Buffet und koscherer Weine

Medienvertreter/innen sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Wir würden uns über Ankündigung und Berichterstattung in Ihrem Medium freuen und stehen gerne für weitere Anfragen zur Verfügung.

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