FPÖ: Belakowitsch-Jenewein übt Kritik an Vertuschung des Tuberkulose-Falls an Wiener Schule

Großteil der Tuberkulose-Patienten aus Tschetschenien - Routine-Untersuchung von Asylwerbern nötig

Wien (OTS) - Angesichts des heutigen Berichtes in der "Kronen Zeitung", wonach in einer Schule des 10. Wiener Gemeindebezirkes 18 Schüler an Tuberkulose erkrankt sind, scheint dringender Handlungsbedarf gegeben. "Nicht nur, dass die Schulleitung versucht hat, den Schülern einen Maulkorb umzuhängen, um diese Geschichte nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, stellt sich auch die Frage, warum mit dieser Problematik insgesamt nicht viel offensiver umgegangen wird. Im vorigen Jahrhundert galt die Tuberkulose als überwunden und ausgerottet. Vor allem aus den osteuropäischen und zentralasiatischen Staaten kamen Tuberkulose-Erreger zurück nach Österreich, die die unangenehme Eigenschaft besitzen, auch noch gegen die meisten Tuberkulose-Medikamente resistent zu sein", stellt die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fest.

Wenn man beispielsweise die Lungenabteilungen im Otto-Wagner-Spital und anderen ansehe, könne man erkennen, dass die Tuberkulosepatienten zu einem ganz großen Teil aus Tschetschenien und angrenzenden Regionen stammen. "Offensichtlich soll die Bevölkerung nicht darüber informiert werden, dass eine Folge des Massenzustroms aus diesem Gebiet auch das Wiedereinschleppen von sehr schweren Erkrankungen mit sich bringt", vermutet Belakowitsch-Jenewein. Unter diesem Gesichtspunkt sei es natürlich auch erklärbar, dass die Schulleitung der betroffenen Schule zum einen, aber auch die Gesundheitsbehörden der Stadt Wien keinerlei Interesse daran hatten, die Bevölkerung darüber rechtzeitig aufzuklären und zu warnen.

In den letzten Monaten mehren sich die Fälle. So wurden auch schon Bettler auf der Straße angetroffen, die an einer "offenen" TBC erkrankt waren. "Tuberkulose ist hoch infektiös, bricht aber glücklicherweise nicht bei allen Infizierten aus. Es wäre trotzdem die Pflicht des österreichischen Gesundheitsministers, die Menschen zu warnen und auch aufzuklären und Asylwerber automatisch auf TBC untersuchen zu lassen", fordert Belakowitsch-Jenewein.

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