FPK-Trettenbrein: Prettner beim Thema Inklusion im Dornröschenschlaf

Korrekte Vorgehensweise Raggers bei der schrittweisen Umsetzung regionaler Inklusion in Kärnten bestätigt

Klagenfurt (OTS) - Die Aussagen von ÖVP- Behindertensprecher Josef Huainigg zum Thema Inklusion und schulische Förderung von beeinträchtigten Kindern nimmt heute, Mittwoch, FPK- Klubobmann-Stellvertreter LAbg. Harald Trettenbrein zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass der eingeschlagene Weg Kärntens, dank der Initiative vom ehemaligen Sozialreferenten LR Mag. Christian Ragger klar bestätigt werde. "Wer in der heutigen Zeit, wie LHStv. Beate Prettner noch eine große zentrale Einrichtung für Menschen mit Behinderung fördert, hat die letzten Jahre wirklich verschlafen. Josef Huainigg stellt sich mit seiner Argumentation, ein qualitativ hochwertiges inklusives Schulsystem aufzubauen, klar hinter die Linie Raggers im Bereich der Behindertenförderung", erklärte Trettenbrein.

Kärnten hat wie jedes andere Bundesland die Verpflichtung, allen behinderten Kindern möglichst wohnortnah eine ordentliche Ausbildung und Betreuung zu ermöglichen. Gemäß dieser Vorgabe würde in den nächsten Jahren in jedem Kärntner Bezirk ein Inklusionszentrum errichtet, in dem beeinträchtigte Kinder in Kleinklassen ganztägig unterrichtet und betreut werden. Die Kinder können am Abend nach Hause und müssen nicht mehr in einem Internat untergebracht werden. Es stand außer jeder Diskussion, dass das sonderpädagogische Zentrum in Klagenfurt auch in Zukunft bestehen werde. Die versprochene Wahlfreiheit wurde eingehalten, wie das Pilotprojekt in Kühnsdorf ausdrücklich gezeigt hat. "Die Eltern der Kinder in Kühnsdorf haben LR Mag. Christian Ragger bestätigt, dass ihre Ängste völlig unbegründet waren. Ihre Kinder werden gut in den Alltag integriert. Doch nun will die zuständige Sozialreferentin den eingeschlagenen bewährten Weg zunichtemachen und, wie auch Huainigg bekräftigt, sich als Retterin der Sonderschule Gutenberg feiern lassen", so Trettenbrein weiter. Für ihn habe die SPÖ bei diesem Thema alle Prinzipien über Bord geworfen. Auch die grüne Behindertensprecherin NR Helene Jarmer tritt vehement für Inklusion und gegen eine Sondierung ein. "Wo bleibt der Aufschrei der Kärntner Grünen, um sich gegen den geplanten Weg Prettners auszusprechen?", fragt Trettenbrein abschließend.

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