Paiha, AUGE/UG: Mit Stronach zurück zu Ausbeutung und Sklaverei?

Geht es nach Team Stronach, soll wohl Geld die Welt regieren

Wien (OTS) - Wes' Geistes Kind die "Werte" sind, die Stronach und sein Team predigen, wird heute einmal mehr sichtbar: "Zurück zu ungebremster Ausbeutung und Sklaverei scheint die Zukunftsvorstellung des Team Stronach für die österreichische Gesellschaft zu sein. Arbeiten ohne Ende, zu jeglichen Bedingungen, keine Absicherung im Alter, Krankenversorgung nur für die, die sich's leisten können, etc. - all das hat es schon einmal geben und soll es offenbar nach Ansicht des Team Stronach wieder geben", kommentiert Klaudia Paiha, Bundessprecherin der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen, die heutigen Aussagen von Stronach-Klubobmann Lugar. "Geld soll wohl die Welt regieren - ohne Rücksicht auf Verluste und ungehindert von starken Gewerkschaften".
Begrenzte Arbeitszeiten, medizinische und Altersversorgung, Urlaubs- und Arbeitslosengeld, etc., seien nicht nur historische Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung, sondern müssten täglich auf's Neue verteidigt werden. Ebenso, wie die gerechte Verteilung des erwirtschafteten Wohlstandes erreicht werden müsse. "Dass die Angriffe seitens des Team Stronach auf die Gewerkschaften gerade zu einem Zeitpunkt kommen, wo Verteilungsgerechtigkeit öffentlich debattiert wird, ist wohl kein Zufall: Dass das einem Millionär nicht schmeckt, ist naheliegend. Umso offensichtlicher wird, wie notwendig unbeugsame ArbeiterInnenvertretungen sind, um feudalistische Herrschaftsphantasien zu beschränken!"
Dass es bei der "Unbeugsamkeit" von Gewerkschaften durchaus noch Verbesserungspotentiale gebe, will Paiha gar nicht abstreiten: "Um mehr Gerechtigkeit zu erreichen, würden wir uns oft kompromisslosere Gewerkschaften wünschen. Aber das ist wohl nur ein Argument mehr für die Wichtigkeit von Gewerkschaften - auch und gerade heutzutage!"

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Klaudia Paiha,
Bundessprecherin der AUGE/UG
Tel: 0664/614 50 14
Internet: www.auge.or.at

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