Berlakovich: Österreich wird EU-Vorschlag zum Verbot von Neonicotinoiden umsetzen

Offen für weitergehende Beschlüsse im Konsens mit Parlament

Wien (OTS) - Die Europäische Kommission hat sich heute für ein Teilverbot von neonicotinoiden Pflanzenschutzmitteln ausgesprochen. Ab 1. Dezember 2013 tritt dieses für die drei Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam in Kraft. Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich: "Wir unterstützen die Kommission beim Verbot dieser Neonicotinoide. Was Österreich betrifft, so bin ich für darüber hinausgehende Beschlüsse offen. Dafür braucht es aber einen breiten Konsens im Parlament. In der nächsten Sitzung des zuständigen Parlamentsausschusses gilt es jetzt eine gemeinsame Linie zu finden. Schließlich haben die Parlamentsparteien den Beschluss gefasst, den Kommissionsvorschlag zu prüfen. Eine weitergehende Lösung kann daher nur im Konsens mit dem Hohen Haus erfolgen."

Beim Bienengipfel am 7. Mai ist bereits ein Schulterschluss zwischen Imkern und Bauern gelungen. "Gemeinsam mit Imker- und Bauernvertretern haben wir im Sinne eines effektiven Bienen- und Pflanzenschutzes eine bessere Lösung gesucht und gefunden. Derzeit arbeiten wir an einem Aktionsplan mit einem konkreten Maßnahmenpaket für Imker und Bauern. Dieser beinhaltet unter anderem ein Beratungsprogramm für Bauern, ein Bienengesundheitsprogramm, einen Forschungsschwerpunkt und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung für Volksschulkinder", so Berlakovich abschließend.

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