• 24.05.2013, 14:26:58
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Rudas: Strache hat politische Mitverantwortung für Telekom-Skandal

Kindesweglegungs-Aktion der FPÖ wenig glaubwürdig

Utl.: Kindesweglegungs-Aktion der FPÖ wenig glaubwürdig =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas sieht im
Bemühen der FPÖ, sich vom Telekom-Skandal zu distanzieren eine "wenig
glaubwürdige Kindesweglegungs-Aktion" und pocht auf die politische
Mitverantwortung Straches. "Bereits 2001 war Strache
stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Wiener Landtag. 2004 wurde er
Parteiobmann der Wiener FPÖ, war somit Mitglied im
FPÖ-Bundesparteivorstand. Ich sehe hier durchaus eine politische
Mitverantwortung - zumal sich im Telekom-Prozess, wie auch bereits im
U-Ausschuss, eine innerhalb der FPÖ gepflegte Kultur des Nehmens
offenbart, die Strache nicht völlig verborgen geblieben sein kann",
ist die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin überzeugt. ****

"Jedenfalls geht es hier um ein Sittenbild einer Partei, die, kaum an
den Schalthebeln der Macht, schamlos über die █Futtertröge█
hergefallen ist", erklärt Rudas und fährt fort: "Auch wenn die FPÖ
ihre Führungsfiguren ausgetauscht hat, ist der Verdacht doch nicht
von der Hand zu weisen, dass viele auch jetzt noch aktive Funktionäre
der Partei die Früchte des schwarzblauen Macht-Missbrauchs genossen
haben." In dem Zusammenhang weist Rudas auch darauf hin, dass der
Verbleib der etwa 600.000 Euro, die im Zuge des Telekom-Deals vom
Staatsanwalt als Schuldenerlass für die FPÖ vermutet wird, noch nicht
geklärt ist. (Schluss) up/ps

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