Haubner: Neue Steuern belasten ALLE, die sich etwas aufgebaut und angespart haben

WB-Präsident Leitl betont in Ö1-Saldo: ÖBG-Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat nichts mit Millionärssteuer zu tun - ÖGB-Verteilungsdiskussion ist Ablenkung von Reformnotwendigkeit

Wien, 24. Mai 2013 (OTS) - "Sogenannte 'Vermögenssteuern' sind eine reine Mogelpackung. Denn als Eigentumssteuern belasten sie ALLE, die sich durch harte Arbeit etwas aufgebaut und angespart haben. Der Wirtschaftsbund wird nicht müde, SPÖ, AK und ÖGB immer wieder zu erklären, dass ihr 'Märchen von der gerechten Steuer' ein reiner Trugschluss ist. Spätestens seit der Gewerkschaftsbund die Wiedereinführung von Erbschaftssteuern ab 150.000 Euro fordert, ist klar, worauf der ÖGB wirklich abzielt - auf das hart erarbeitete Eigentum der breiten Mittelschicht. Das hat mit 'Millionärssteuern' nichts zu tun", verstärkt der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abgz.NR Peter Haubner, die Argumente von Präsident Christoph Leitl im heutigen Ö1-Magazin "Saldo". ****

Zu der vermeintlichen Einsicht des ÖGB, dass Betriebe von den Eigentumssteuern nicht betroffen sein sollen, ist zu sagen: "Erstens ist das höchst unglaubwürdig. Das haben wir von ÖGB-Seite schon oft gehört. Tatsache ist, dass die frühere Vermögenssteuer zum Großteil auf Kosten der Unternehmer gegangen ist. Und zweitens stellt sich die Frage: Wer bleibt noch über, wenn die Unternehmen von den Strafsteuern ausgenommen werden? Die arbeitenden Menschen in unserem Land! Das weiß der ÖGB ganz genau. Umso schlimmer, dass er nach wie vor diese Mittelstands-Steuern fordert. Zudem würde das propagierte Volumen aus diesen Steuern nie erreicht werden", betont Haubner mit aller Schärfe.

"Die vom ÖGB-strapazierte Verteilungsdiskussion ist eine reine Ablenkung von der Reformnotwendigkeit in Österreich. Unser Motto lautet 'Reformieren statt kassieren' - der ÖGB dreht das immer um. Fakt ist, dass die oberen zehn Prozent über 60 Prozent der Steuern-und Abgaben in Österreich leisten, und damit maßgeblich unser Sozialsystem finanzieren. Wenn dem Gewerkschaftsbund endlich klar werden würde, dass wir diese Leistungsträger in Österreich brauchen und auch wollen, könnten wir endlich gemeinsam über sinnvolle Reformen und Maßnahmen umsetzen, die den Standort stärken, statt ihn mit Neiddebatten und populistischen Verteilungsdiskussionen zu schwächen", so Haubner abschließend.

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