Tödliche Gefahr durch maroden Stacheldrahtzaun

Österreichischer Tierschutzverein kritisiert gesetzeswidrige Koppeleinzäunung

Salzburg (OTS) - Am Donnerstagabend bat die Polizei die "Assisi-Hof" Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins erneut um Hilfe. Zwei Pferde waren im Bezirk Vöcklabruck von ihrer Koppel entkommen. Es bestand akute Gefahr, dass die Tiere einen schweren Verkehrsunfall verursachen.

Stacheldraht als Einzäunung

Bei Eintreffen der "Assisi-Hof" Tierrettung, war bereits ein Unglück geschehen. Ein Pferd war gestürzt und hatte sich zwischen zwei Bäumen verkeilt. Bei seinen verzweifelten Versuchen, wieder aufzustehen, starb es an Entkräftung. Das zweite Pferd lief inzwischen aufgeregt im Wald auf und ab. "Sowohl für das Pferd, als auch für Autolenker kann ein Zusammenstoß tödlich enden", weiß Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein. "Unsere "Assisi-Hof" Tierrettung und die Exekutive konnten dies glücklicherweise verhindern. Das Pferd ist nun wieder bei seinem Besitzer."

Dieser muss jetzt mit einer Anzeige rechnen. "Die Einzäunung mit Stacheldraht ist tierschutzwidrig weil sie ein hohes Verletzungsrisiko für die Tiere bringt. Die fahrlässige Konstruktion konnte auch die Flucht der Pferde nicht verhindern, was eine Gefährdung der Allgemeinheit und den Tod eines Lebewesens mit sich brachte" ist Koster empört.

Der Österreichische Tierschutzverein

"Der Österreichische Tierschutzverein rettet Tierleben. Die Tiere werden auf den "Franz von Assisi-Höfen" artgerecht untergebracht, medizinisch betreut und liebevoll gepflegt. Bitte helfen Sie uns helfen!", appelliert Koster abschließend. Spendenkonto: PSK 93.115.500 BLZ 60.000

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Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster - Pressesprecherin
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0664/84 68 247

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