Csörgits: Mit seinem Rundumschlag gegen die Gewerkschaften entlarvt sich Team Stronach als Anti-Arbeitnehmer-Partei

"Ohne Gewerkschaften würden Österreichs Arbeitsmarkt-Daten nicht die besten Europas sein"

Wien (OTS/SK) - "Viel Inhaltliches kommt ja nicht vom Team Stronach, aber was fix ist, ist das vehemente Bemühen, die ArbeitnehmerInnenrechte zu beschneiden und die Gewerkschaften abzuschaffen", erklärte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Jüngster Anlass waren die diesbezüglichen Aussagen von Stronachs Klubchef Lugar in der "Kronen Zeitung". "Damit entlarvt sich das Team Stronach einmal mehr als Anti-ArbeitnehmerInnen-Partei", sagte Csörgits.****

Als "im besten Falle reichlich naiv, tatsächlich aber auf geradezu haarsträubende Art die Realität verleugnend", bezeichnete Csörgits die Ansicht Stronachs, dass die Unternehmer selbst gut für ihre Mitarbeiter sorgen würden. "Ich erinnere daran, dass Stronach in seinem eigenen Unternehmen das gesetzliche Recht der ArbeitnehmerInnen, aus ihren Reihen einen Betriebsrat zu wählen, jahrelang negiert wurde und erst nach harten Auseinandersetzungen mit der Gewerkschaft durchgesetzt werden konnte."

Schließlich betonte Csörgits: "Ohne Gewerkschaften gäbe es keine Kollektivverträge und keine Lohnerhöhungen. Und: Die Gewerkschaftsvertreter sind die direkten Ansprechpartner für die Belegschaften vor Ort, die sich für die ArbeitnehmerInnen und ihre Belange einsetzen." Die Sozialsprecherin resümierte: "Die Gewerkschaften sind daher eine unabdingbare Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen, ohne die, so bin ich überzeugt, die Arbeitsmarktdaten Österreichs nicht die besten Europas wären." (Schluss) up/ps

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