FPK-LPO Ragger fordert Androsch zur Rückgabe seines Ehrenzeichens auf

AT&S-Aufsichtsratschef schlägt eigener Belegschaft ins Gesicht - Subventionsprofiteur entpuppt sich als eiskalter Kapitalist

Klagenfurt (OTS) - Es sei schon bezeichnend, wenn der ehemalige SPÖ-Spitzenpolitiker Hannes Androsch in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des börsennotierenden Leiterplattenherstellers AT&S seine Belegschaft öffentlich vor den Kopf stößt und wissen lässt, man habe das Werk in Klagenfurt jahrelang bloß "durchgefüttert". "Anstatt sich um die Sorgen und Ängste von 109 von der Schließung von AT&S betroffenen Mitarbeiter zu kümmern, gibt sich Androsch als eiskalter Kapitalist", betont der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger und fordert Androsch auf, umgehend das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten zurückzugeben.

In Anbetracht der Tatsache, dass Androsch für das Werk öffentliche Förderungen in Millionenhöhe erhalten habe und wohl auch sein Hotelprojekt "Viva" in Maria Wörth ohne öffentliche Mittel nicht finanzierbar gewesen wäre, sei diese Wortwahl wenig angebracht und zu verurteilen. In diesem Zusammenhang stelle sich ebenfalls die Frage, ob das Werk mit 109 Beschäftigten nicht bloß als Druckmittel für Förderungen für das Hotelprojekt galt.

"Androsch hat im Jahr 2004 aufgrund von Rückzahlungsforderungen seitens der Kärntner Tourismusholding, betreffend der Beteiligung am Hotelprojekt, mit dem Abzug von AT&S aus Kärnten gedroht", ruft Ragger in Erinnerung. Hier gelte es zu überprüfen, was mit der Forderung der Tourismusholding in Höhe von 1,5 Millionen Euro geschehen sei.

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