Neuer Skandal bei Oberösterreichs Blauen: FPÖ-Polizist lobt Neonazi-Band und will Demonstranten mit Schweinemist besprühen

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk: "Wann wird Haimbuchner endlich aktiv?"

Mauthausen (OTS) - Jener Schärdinger Polizist, der auch freiheitlicher Gewerkschafter und Ersatzgemeinderat ist, hat seine rechtsextreme Gesinnung nicht nur durch das Verunglimpfen der Bundeshymne und das Hetzen gegen Minderheiten gezeigt.

Wie jetzt bekannt wurde, hat der mittlerweile suspendierte Beamte außerdem die verbotene Neonazi-Band "Zillertaler Türkenjäger" als "geile Truppe" gelobt und empfohlen, bei Demonstrationen das "linke Gesockse" mit Schweinemist zu besprühen.

"Eine mit Demokratie und Rechtsstaat völlig unvereinbare Geisteshaltung", stellt der Sprecher des OÖ. Antifa-Netzwerks, Robert Eiter, fest. "Die rasche Suspendierung durch die Landespolizeidirektion war eine richtige Maßnahme. Nur: Wann wird endlich FPÖ-Landesobmann Haimbuchner aktiv?"

Auch Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ), kann den Beteuerungen Haimbuchners keinen Glauben schenken:
"Einerseits erklärt er öffentlich, er werde gegen rechtsextreme Funktionäre in seiner Landespartei konsequent vorgehen. Andererseits müsste er in mehreren Fällen - etwa in jenem des Schärdinger Polizisten - längst etwas tun, schaut aber einfach zu. Eigentlich kein Wunder, ist Haimbuchner doch selbst stellvertretender Vorsitzender des rechtsextremen 'Witikobundes'."

Rückfragen & Kontakt:

Willi Mernyi
0664-1036465

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MHK0001