Griechenlandhilfe: BZÖ-Westenthaler: Regierung verkauft Bevölkerung für dumm

Wien (OTS) - "Seit Jahren wird uns jetzt von dieser Regierungsbank erklärt, der Kauf von griechischen Staatsanleihen sei ein gutes Geschäft, weil wir Zinsen für das Budget kassieren würden", erinnerte der stellvertretende BZÖ-Klubobmann Abg. Peter Westenthaler im Zuge der heutigen Debatte im Nationalrat.

Der Bevölkerung habe die Regierung bisher erklärt, der auf der Intensivstation liegende "Patient Eurozone" würde vom Internationalen Währungsfonds gerettet werden. "Und was passiert jetzt? Plötzlich entschließt sich die EU aus heiterem Himmel, mit einem 200 Mrd. Paket diese Rettungsaktion des IWF selber zu finanzieren, und zwar über bilaterale Kredite, zu denen Österreich mit rund sechs Milliarden Euro jetzt seinen Beitrag leisten muss. Das ist eine nicht nachvollziehbare Politik! Da wird Steuergeld zum Fenster hinaus geworfen. Dort, wo wir tatsächlich noch ein paar Zinsen zurückbekämen, schicken wir diese postwendend wieder nach Griechenland. Westenthaler: "Diese Never-Ending-Story der künstlichen Beatmung einer Eurozone, die schon längst nicht mehr lebensfähig ist, ist ein Fass ohne Boden! Und deswegen sagen wir: Besser heute als morgen - "Raus aus der Eurozone" für jene Länder, die es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen!"

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