Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Spitzenleistungen bei reduziertem Aufwand

9. Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode

Linz (OTS) - 2012 war für Oberösterreichs Unternehmen ein besonders gutes Jahr. Die Zahl der hilfesuchenden Arbeitnehmer/-innen ist trotzdem kaum gesunken: Die AK hat mehr als 348.000 Beratungen durchgeführt. 85 Millionen Euro hat sie für ihre Mitglieder erkämpft. Den Sachaufwand konnte die AK - u.a. durch verstärkte Nutzung des Internet - um zwei Prozent reduzieren. Höchste Leistungsqualität bleibt garantiert.

Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK Oberösterreich 2012 bei 6,16 Euro netto pro Monat. Im Vorjahr war ein Beitragsplus zu verzeichnen: Die Gesamteinnahmen der AK betrugen 72 Millionen Euro (2011: 70,1 Millionen Euro). "Durch den wirtschaftlichen Aufwärtstrend sind mehr Mitgliedsbeiträge geleistet worden. Berücksichtigt man die Inflationsrate, dann bedeutet dies eine Steigerung real um 0,3 Prozent. Für 2013 ist wieder eine gegenteilige Entwicklung zu befürchten", sagt AK-Direktor Dr. Josef Moser.

Heute, am 23. Mai, legte er den Mitgliedern der AK-Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament - den Rechnungsabschluss 2012 vor.

Für jeden Euro drei Euro retour

Der größte Teil der Mittel wurde erneut für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, für Konsumentenberatung sowie für Bildung aufgewendet. Rund 85 Millionen Euro hat die AK 2011 in arbeitsrechtlichen oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft. Mit dem AK-Bildungsbonus und der AK-Leistungskarte erhielten die Mitglieder außerdem eine Million Euro Bildungsförderung. Würde man alle von der AK erbrachten Leistungen in Geld bewerten, würden die Mitglieder für jeden Euro Mitgliedsbeitrag (Kammerumlage) rund drei Euro retour bekommen.

AK genießt höchstes Vertrauen

Zwei aktuelle Umfragen (IFES und OGM) bestätigen: Die Arbeiterkammer ist die vertrauenswürdigste Institution des Landes.

94 Prozent der beratenen AK-Mitglieder waren zufrieden oder sehr zufrieden. 91 Prozent aller Befragten halten die Arbeiterkammer für eine wichtige Interessenvertretung.

"Die Spitzenqualität unseres Angebots bleibt garantiert. Dabei ist es uns gelungen, 2012 den Sachaufwand um zwei Prozent zu senken", stellt AK-Direktor Dr. Moser fest. "Auch 2012 haben wir Rücklagen gebildet, aus denen notwendige Investitionen in das dezentrale Leistungsangebot - etwa durch die Sanierung von AK-Bezirksstellen -erfolgen werden."

Der Rechnungsabschluss 2012 wurde von der AK-Vollversammlung einstimmig genehmigt.

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