SP-Schuster: Alte Zahlen, alte Geschichten

Wien (OTS/SPW-K) - "Schnee von vorgestern", kommentiert der Wiener SPÖ-Sicherheitssprecher, Godwin Schuster, die heutige Aussendung von FP-Gudenus zur Wiener Kriminalitätsstatistik. "Besagte Zahlen stammen aus einer Polizei-Aussendung von Anfang Februar dieses Jahres und wenn Sie schon in der Mottenkiste wühlen müssen, dann zitieren Sie bitte wenigstens vollständig, Herr Kollege", fordert Schuster.

Tatsächlich seien in Wien die Raubüberfälle auf offener Straße um 11,4 Prozent zurückgegangen, auch seien die Handy-Diebstähle um 9,7 Prozent weniger, als noch im vergangen Jahr - ebenso die Handtaschendiebstähle, die um 11,4 Prozent geringer ausfielen. "Mit bereits bekannten Zahlen hausieren zu gehen, um künstlich eine Debatte vom Zaun zu brechen zeugt nicht unbedingt von politischem Stil", kritisiert der Wiener Gemeinderatsvorsitzende. Schuster verweist auf ein weiteres Detail, welches offenbar in aller Eile von den Freiheitlichen übersehen wurde: "Interessanterweise ist ein hoher statistischer Anteil der Angezeigten aus Deutschland und aus anderen EU-Staaten."

Grundsätzlich müsse aber zwischen Anzeigen und Verurteilungen unterschieden werden: "Eine Anzeigenstatistik alleine sagt noch gar nichts aus", Schuster weiter. Schuster verweist auf die neuen Herausforderungen - insbesondere durch die Internetkriminalität und betont abschließend: "Die Kriminalität verändert sich, es gibt in Wien aber eine sehr gute Zusammenarbeit von Stadt und Polizei, u.a. mit der Videoüberwachung, wo bezüglich Aufklärung große Erfolge erzielt werden, und das sollte auch nicht unerwähnt bleiben."

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