Grüne für flexible Schuleingangsphase statt Trennung der Kinder

Korun und Walser für mehr Chancengleichheit

Wien (OTS) - "Staatssekretär Sebastian Kurz und Bildungsministerin Claudia Schmied haben bei ihren heutigen Ankündigungen im Rahmen einer Pressekonferenz von Chancengleichheit für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache gesprochen.
Wenn man die Schulreife aber von Deutschkenntnissen abhängig und Sonderklassen für Kinder mit schlechteren Deutschkenntnissen zur Regel macht, bedeutet das weniger Chancengleichheit und nicht mehr davon", kritisieren der Grüne Bildungssprecher Harald Walser und die Grüne Integrationssprecherin Alev Korun.

"Geben wir jedem Kind jene Zeit und jene Förderung, die es braucht. Wir haben daher unser Modell der Grundstufe I, das den Stoff der ersten und zweiten Klasse Volksschule umfasst und in dem Kinder in einer flexiblen Schuleingangsphase je nach Vorwissen und in Absprache mit den Eltern ein bis drei Jahre Zeit haben, um den Stoff zu lernen", sagt Walser und ergänzt: " Bei solch einer Vermischung der Jahrgänge kommt es auch zu keinen Klassen mehr, in denen das Gros der Kinder ein Problem mit der Unterrichtssprache hat.

Verwundert zeigt sich Alev Korun, dass es mehr Förderung bei Deutschkenntnissen geben soll, ohne, dass es dafür zusätzliches Geld geben soll. "Mit genau so wenig Geld wie bisher ein Mehr an Förderung und Chancengleichheit erreichen zu wollen, ist Augenauswischerei. Das kann sich nicht ausgehen", meint Korun.

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